Feuerwehreinsatz: Karstadt an der Schleißheimer Straße geräumt

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Ein Fauxpas? Nein, laut Bauhofleiter Roman Bals ein ganz normaler Vorgang. 

Häme für die Gemeinde Peißenberg

Auto vs. Straßenarbeiten: Viel Wirbel um dieses Foto

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Peißenberg - Der Peißenberger Bauhof ließ bei Asphaltarbeiten die Stelle um ein parkendes Auto aus.  Bauhofleiter Roman Bals erklärt, warum.

 Viel Spott musste der Peißenberger Bauhof über sich ergehen lassen. Im Internet war ein Foto aufgetaucht, das eine vermeintlich frisch geteerte Straße zeigte. Das Besondere: Die Stelle, an der ein parkendes Auto stand, wurde einfach ausgespart. Entstanden ist das Bild in der Genossenschaftsstraße. Die Facebook-Nutzer reagierten zum Teil amüsiert, manch einer auch verärgert. Und auch auf der Straße wurde Bauhofleiter Roman Bals darauf angesprochen. Nicht immer besonders freundlich. „Dabei ist es gar kein Aufreger“, sagte Bals, der im Gemeinderat die Erklärung für die ungewöhnliche Ausbesserung der Fahrbahn gab.

In dem Viertel seien „Straßenerhaltungsmaßnahmen“ notwendig, sagte der Bauhofleiter. Für die Genossenschaftsstraße waren diese schon für 2015 geplant und mussten wegen der Haushaltssperre verschoben werden. Heuer machten bisher zwar die Finanzen den Arbeiten keinen Strich durch die Rechnung, dafür aber das Wetter. Denn bevor eine Firma die neue Spritzbitumen-Decke aufbringen kann, muss der Bauhof die Fläche begradigen, also Schadstellen und Risse ausgleichen. Dafür bringt er Heißasphalt auf. „Das ist nur an trockenen Tagen möglich“, erklärt Bals. Da seine Mitarbeiter heuer auch sehr viel Arbeit wegen der Hochwasser haben, war es schwer zu planen, wann sie es schaffen, den Asphalt aufzubringen. „Da mussten wir zeitlich flexibel sein.“ Parkverbotsschilder konnten also nicht rechtzeitig aufgestellt werden, deshalb stand ein Auto an der Genossenschaftsstraße, als der Bauhof anrückte – und der Fahrer war auch noch im Urlaub. Also wurde drumherum asphaltiert – was laut Bald überhaupt nicht schlimm war. Weil ohnehin einige Stellen erst später in Angriff genommen werden sollten – zum Beispiel Schächte –, wurde einfach der Bereich rund ums Auto ausgelassen. „Solange die Spritzdecke nicht darauf kommt, ist das kein Problem“, sagte Bals, der die ganze Aufregung nicht versteht. Seine Mitarbeiter haben die Stelle mittlerweile wie geplant ausgebessert. Das Auto parkt bereits wieder darauf. Ein Foto gibt’s davon im Internet auch schon. 

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