die letzten tage des krankenhauses Peißenberg

Schnarcher im Raum, Raucher auf dem Gang

Peißenberg - Ab heute ist das Krankenhaus Peißenberg zu. Viele Leser haben ihre persönliche Geschichte zum Haus erzählt, auch Siegfried Knebel.

Siegfried Knebel erinnert sich an seine Zeit im Krankenhaus.

"Meine Güte! Alles schon beinahe vergessen! 1951 wurde ich mit Kinderlähmung ins Krankenhaus Peißenberg eingeliefert und dann mit einem Krankenwagen nach München gefahren. 1966 bin ich dann im berüchtigten Zimmer 44 gelegen. Nicht das erste und auch nicht das letzte Mal. Einer hat so geschnarcht, dass keiner schlafen konnte. Also haben wir zwei Verbandsbinden zusammengestückelt, bei dem Schnarcher an einen großen Zeh gebunden und bei Bedarf gezogen! Irgendwann bin ich eingeschlafen und nach Mitternacht kam die Nachtschwester (musste ja immer das Licht anmachen – wie im Werner-Film) und hat gemeint „Was ist denn das für eine Sauerei?“ und hat an der Binde gezogen. Am nächsten Tag kam dann Dr. Johannes Schleicher (bei uns Bergleuten auch „Schinderhannes“ genannt) vorbei. Wenn man sich vorstellt dass man damals im Krankenhaus rauchte, zum Beispiel auf dem Gang vor dem Röntgenraum! Lange ist’s her!“

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