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Die Schranke soll den Kiesparkplatz eigentlich nachts vor unliebsamen Gästen schützen.

Behelfsparkplatz „Rigi-Rutsch’n“  

Schranke zu: Nichts geht mehr für Nachtschwärmer

Peißenberg - Immer wieder gab es Probleme  auf dem Kiesparkplatz am Peißenberger Bad. Darum bleibt die Schranke jetzt nachts zu.

Im Sommer wurde der Behelfsparkplatz für die Peißenberger „Rigi-Rutsch´n“ neben der ehemaligen Kegelbahn aufgekiest und erweitert (wir berichteten). Den Auftrag für die rund 25 000 Euro teuren Planierarbeiten, die vom Bauhof erledigt wurden, hatte noch der damalige Gemeindewerksleiter Oliver David erteilt. Seitdem stehen für Spitzenbesuchszeiten im Freibad oder bei Heimspielen der TSV-Eishackler rund 70 zusätzliche Stellplätze zur Verfügung. So weit, so gut. Allerdings hat es zuletzt offenbar bei der Benutzung der Parkfläche das ein oder andere Problem gegeben.

Das Areal wird nämlich nur bei Bedarf geöffnet und ansonsten von einer Schranke verschlossen. Dem ein oder anderen Nachtschwärmer ist das bereits zum Verhängnis geworden, wie unlängst im Peißenberger Bauausschuss zu erfahren war. Jürgen Forstner (Bürgervereinigung) berichtete von Gästen der „CariBar“, die zuvor ein Eishockeyspiel besucht hatten: Als sie nach ihrer Einkehr in der Gaststätte mit dem Auto nach Hause fahren wollten, war die Schranke aber bereits geschlossen. „Das ist nicht gut. Es sollte zumindest eine Beschilderung angebracht werden, damit man weiß, wie und bis wann man rausfahren kann“, so Forstner im Bauausschuss.

Die Forderung des Gemeinderats wird Gehör finden. Nach Auskunft von Bauhofleiter Roman Bals soll demnächst ein Hinweisschild mit einer zeitlichen Beschränkung angebracht werden. Der Parkplatz könne dann im Bedarfsfall beispielsweise zwischen acht und 23 Uhr genutzt werden. Und warum ist der Behelfsparkplatz nicht einfach dauerhaft geöffnet, warum braucht es die Schranke überhaupt? Bals verweist unter anderem auf Vandalismusschäden, die offensichtlich von allzu motorsportbegeisterten Autofahren hinterlassen wurden: „Als wir mit den Bauarbeiten fertig waren, hat es keine 24 Stunden gedauert, bis der Parkplatz mit Driftspuren übersät war.“ Auch habe es immer wieder „wilde Müllablagerungen“ gegeben. Für den Bauhof-Chef zuviel des Guten: „Das kann es nicht sein. Die Erweiterung und Aufkiesung hat ein Schweinegeld gekostet. Damit der Platz nicht kaputt gemacht wird, haben wir die Schranke aufgestellt.“

Der Container-Abholbetrieb für die monatlichen Papiersammlungen soll von der Barriere übrigens nicht beeinträchtigt werden. Bals: „Die Abholfirma wird von uns einen Schlüssel für die Schranke erhalten.“ 

jep

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