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Freuen sich auf den 1. Mai: Ab diesem Tag begrüßen Stefan Köhler (links) und Thilo Bischoff die Gäste im „Haus am See“ in Seeshaupt. 

Ehemaliges „Lido“ in Seeshaupt

„Haus am See“ öffnet am 1. Mai

Aus dem „Lido“ wird das  „Haus am See“.  „Ähndl“-Wirt Thilo Bischof hat es unter neuem Namen übernommen. Eröffnung ist am 1. Mai.

Seeshaupt – 2003 ließ der damalige Eigentümer, der Wiesn-Wirt Manfred Vollmer, das alte Seeshaupter Hotel „Lido“ abreißen. Nach jahrelangen Planungen geht nun alles ganz schnell. Mitte vergangenen Jahres hat der Kölner Immobilieninvestor Lars Kaiser, seit 2010 Nachfolger von Vollmer, mit dem Bau des „The Starnbergsee Hideaway“ begonnen. Heuer im Spätsommer soll das edle Hotel inklusive Spa-Bereich und aufwändig gestaltetem Park auf dem Areal direkt am Starnberger See fertig sein.

Noch schneller geht es beim „Haus am See“, wie das traditionsreiche Seerestaurant „Lido“ künftig heißen wird. Bereits am 1. Mai will der neue Pächter Thilo Bischoff das malerisch am Seeufer gelegene Restaurant eröffnen. Bis dahin wird das Gebäude noch so umgebaut, dass sich sowohl die Gäste im öffentlichen Teil als auch die im sogenannten Bankettbereich wohlfühlen, der für Hochzeiten, Tagungen und ähnliche Events mit bis zu 180 Personen konzipiert ist.

Diese räumlichen Gegebenheiten, dazu eine großzügige Terrasse, waren auch die Gründe, warum der Sternekoch aus Murnau in Seeshaupt einsteigt. Sein Lokal „Ähndl“ im Murnauer Moos hat nur 50 Plätze, Anfragen nach Großveranstaltungen musste er deswegen bislang immer absagen. Ein weiterer Grund ist natürlich die unvergleichliche Lage „am Haupt des Sees“. Die Doppelbelastung zweier Lokale traut er sich und seinem Geschäftsführer Stefan Köhler durchaus zu. Bischoff hat 22 Jahre in großen Betrieben gearbeitet, zuletzt war er viele Jahre im Luxushotel „Alpenhof“ für zwei Restaurants zuständig. Das „Haus am See“ wird übrigens kein Sternelokal, aber es wird auch hier nach Bischoffs Motto „raffiniert einfach, einfach raffiniert“ gekocht, darunter auch viele bayerische Schmankerln, verrät der 42-Jährige schon heute.

Obwohl noch im Rohbau und inmitten einer Schlammwüste, macht das „Starnbergsee“ von der Architektur her schon jetzt einen noblen Eindruck. Im ersten Bauabschnitt wird jetzt das dreiflügelige Hauptgebäude mit 30 Gästezimmern errichtet, davon zwei 70 Quadratmeter große „Topsuiten mit spektakulärer Aussicht“, wie es im Pressetext heißt. Und von der Dachterrasse aus, in der „Sky-Bar“, habe man sogar ein 360 Grad Ausblick, über den See und auf die Zugspitze.

Renate von Fraunberg

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