Die Polizei sucht nach dem Fahrer des Porsche, der am Sonntag durch seine aggressive Fahrweise auf der A95 auffiel. (Symbolfoto). Foto: Robert Michael/dpa
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Die Polizei sucht nach dem Fahrer des Porsche, der am Sonntag durch seine aggressive Fahrweise auf der A95 auffiel. (Symbolfoto). Foto: Robert Michael/dpa

Auf der A95

Gefährliche Fahrmanöver auf der Autobahn: Polizei sucht Porsche-Fahrer

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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Er überholte rechts, fuhr auf und bremste andere Autos aus: Ein Porsche-Fahrer hat am Sonntag auf der A95 mit gefährlichen Fahrmanövern für Aufregung gesorgt. Jetzt ermittelt die Polizei.

Wie die Weilheimer Verkehrspolizei berichtet, war der schwarzer Porsche Cayenne mit Münchner Kennzeichen am Sonntag gegen 12.30 Uhr auf der A95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Seeshaupt und dem Baustellenbereich an der Anschlussstelle Penzberg/Iffeldof sei der Porsche-Fahrer offenbar bei regem Verkehr mit 120 km/h auf der linken Spur einem vor ihm fahrenden roten Hyundai i30 sehr dicht aufgefahren, heißt es im Polizeibericht. Anschließend wechselte der Porsche laut Zeugenaussagen nach rechts auf den Seitenstreifen, um den Hyundai sowie vermutlich noch ein anderes, bis dato unbekanntes Fahrzeug, verbotswidrig rechts zu überholen.

Damit nicht genug: Nach dem Überholmanöver zog der Porsche-Fahrer offenbar in einem Zug zurück auf die linke Spur, wo er ohne erkennbaren Grund bis auf ca. 50 km/h abremste. Dadurch hätten sowohl der Hyundai als auch ein nachfolgender weißer VW Touareg, an dessen Steuer ein 38-jähriger Ingolstädter saß, eine Vollbremsung durchführen müssen, um einen Unfall zu verhindern.

Die auf dem Beifahrersitz sitzende Ehefrau des Touareg-Fahrers - es saßen zudem noch zwei Kinder im Alter von sieben und vier Jahren im Auto - konnte zwar per Notruf die Polizei über das gefährliche Fahrverhalten des Porsche-Fahrers informieren, so die Verkehrspolizei. Jedoch blieb die nachfolgende Fahndung nach dem Verkehrsrowdy erfolglos.

Laut Aussagen der Zeugen soll der Porsche, in dem wohl vier bis fünf Personen saßen, bereits im Münchner Bereich andere Fahrzeuge verbotswidrig rechts überholt haben, berichtet die Polizei.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Die Verkehrspolizeiinspektion Weilheim ermittelt nun wegen Verdachts der Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den bis dato unbekannten Fahrer des Münchener Porsche, der auf einen 28-jährigen Münchner zugelassen ist. In diesem Zusammenhang werden Zeugen des Vorfalls bzw. weitere Geschädigte gebeten, sich unter Tel. 0881/640-302 mit der VPI Weilheim in Verbindung zu setzen.

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