Helfer mussten Scheibe einschlagen

Aus Liebeskummer in den Graben gefahren

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Aus Liebeskummer fuhr ein Seeshaupter am Mittwoch absichtlich in den Straßengraben. Helfer, die ihn aus dem Auto befreien wollten, mussten die Scheibe einschlagen. Der 31-Jährige hatte sich verbarrikadiert. 

Seeshaupt - Der  31-jährige Seeshaupter steuerte  laut Polizeibericht am Mittwoch gegen 16 Uhr nach einem Beziehungsstreit  bewusst in den Graben, als er  von Weilheim kommend auf der ST 2064 in Richtung Seeshaupt unterwegs war. Auf Höhe Hübschmühle lenkte er seinen „Opel“  nach rechts in den angrenzenden Graben und beschädigte seinen Wagen  dadurch beträchtlich. Er ist ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe  von rund 1000 Euro.

Herbeieilende Zeugen versuchten, den Seeshaupter  aus dem Wagen zu bergen, doch dieser hatte sich mittlerweile verbarrikadiert und wollte das Fahrzeug nicht verlassen. Die Seitenscheibe wurde eingeschlagen, was den 31-Jährigen  schließlich dazu bewegte, das Auto selbst zu verlassen. Da er  sehr renitent war, musste er bis zum Eintreffen der Polizei  am Boden fixiert werden.

Der Mann wirkte bei der Unfallaufnahme sehr verstört und aggressiv. Da laut Polizei scheinbar  Alkohol und Medikamente im Spiel waren, wurde eine Unterbringung im Krankenhaus Garmisch-Partenkirchen notwendig.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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