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Bei der Einweihung: (von links) Bürgermeister Michael Bernwieser, die drei Männer vom Bauhof, Verena Reintaler-Bichl (grünes Dirndl), Kathrin Melzer (schwarzes Dirndl) , Brigitte Loth (beiges Dirnd), dahinter Ulrike Xylan der, Ramona Fastner (mit Hut), Susanne Hornauer (weißer Pulli) und Manfred Fent (rechts), vorn die Gardemädchen. von fraunberg

seeshaupt

Die Kinder freuen sich auf den Hort

„Ein ganzes Haus nur für uns? Das ist ja toll“, freuten sich die Hortkinder, als sie im Januar in den früheren Kindergarten umziehen durften, der für sie umgestaltet und jetzt eingeweiht wurde.

Seeshaupt – Seit Schulbeginn war Seeshaupts erste Hortgruppe zunächst im neuen Kinderhaus untergeschlüpft. Bei der kurzweiligen Einweihungsfeier wurde deutlich, wie viele Mütter und Väter der Hort hat. Dieses Wort aus dem Germanischen bedeute ursprünglich den Ort, an dem man seine Schätze sicher verwahre. Das hatte Pfarrerin Sandra Gassert herausgefunden, die die Räume zusammen mit ihrem katholischen Kollegen Mladen Znahor weihte.

Der Anstoß kam von Susanne Hornauer, die bei Bürgermeister Michael Bernwieser vorstellig wurde und sich nun freute, wie schnell ihre Idee umgesetzt wurde – auch dank ihrer Unterstützung. Als Gebäude bot sich der alte Kindergarten an, der mit der Fertigstellung des Kinderhauses im September 2016 frei geworden war. Der Gemeinderat bewilligte 120 000 Euro für den Umbau.

Die Gemeinderäte Ulrike Xylander und Manfred Fent kümmerten sich um die amtliche Genehmigung für die Einrichtung, die von maximal 50 Schulkindern genutzt werden darf. Derzeit sind es noch 15. Bei der Realisierung haben viele mitgeholfen. Brigitte Loth, Leiterin des Kinderhauses, erwähnte unter .anderem die Männer vom Bauhof, die immer zur Stelle waren, wenn man sie brauchte, und den handwerklich so geschickten Vater Tom Fetzer. Ein gutes Händchen hatte die Gemeinde ganz offensichtlich auch mit der Wahl der Hortleiterin Verena Reinthaler-Biechl und ihrer Stellvertreterin Kathrin Melzer. Die Kinder freuen sich auf den Hort, ganz egal, ob während der Schulzeit oder in den Ferien, erzählten Eltern. Viel Lob kam von Katja Habermann, von der Fachaufsicht am Landratsamt. Hortplätze gehörten nicht zu den Pflichtaufgaben der Gemeinde. Umso erfreulicher sei es, dass Seeshaupt Eltern diese Möglichkeit biete, die es bislang in den Dörfern kaum gebe. Überhaupt sei Seeshaupt in Bezug auf Kinderbetreuung mit 176 Plätzen in Kinderhaus und Hort vorbildlich; dazu kommen 15 Plätze im privat organisierten Kindernest. Das beeindruckte auch die CSU-Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig, die sich zuvor Seniorenzentrum und Tagespflege angeschaut hatte und darauf meinte, wie schön es für Jung und Alt sei, in Seeshaupt zu wohnen. Zur Feier des Tages tanzten die Gardemädchen des Horts für die Gäste und die Weilheimer Künstlerin Ramona Fastner zeigte ihre großflächigen Tierbilder. Renate von Fraunber

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