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Mit dem Fahrrad von Weilheim nach Seeshaupt - jetzt wird ein Radweg geplant

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Von: Kathrin Hauser

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Entlang der Staatsstraße 2064, die Weilheim mit Seeshaupt verbindet, soll ein Radweg entstehen. © Ralf Ruder

Zwischen Seeshaupt und Weilheim soll ein Radweg gebaut werden. Dieser soll den größten Teil der Strecke entlang der Staatsstraße 2064 verlaufen. In Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt haben die Stadt Weilheim und die Gemeinde Seeshaupt die ersten Planungsarbeiten in Auftrag gegeben.

Weilheim/Seeshaupt – Wer von Seeshaupt nach Weilheim radeln möchte oder von der Kreisstadt aus ans südliche Ende des Starnberger Sees oder an den Haarsee, muss entweder Trampelpfade durch unwegsames Gelände wählen oder landet immer wieder auf der für Radler äußerst gefährlichen Staatsstraße.

Das soll sich ändern. Zwischen Weilheim und Seeshaupt soll ein Radweg entstehen. Weilheim und Seeshaupt haben bereits eine Planungsvereinbarung geschlossen. Die Voruntersuchungen übernehmen die Stadt und die Gemeinde, dann steigt das Staatliche Bauamt ein. Nach ersten Planungen soll der Weg meist an der Staatsstraße 2064 entlang verlaufen. Die Stadt Weilheim und die Gemeinde Seeshaupt haben die ersten Planungsarbeiten an das Büro „WipflerPlan“ vergeben, das von beiden Verwaltungen empfohlen wurde.

Da der geplante Radweg zu weiten Teilen straßenbegleitend ist, ist nach den ersten Anfängen der Planung das Staatliche Bauamt Weilheim zuständig. Der Weg soll von Weilheim aus östlich an Marnbach vorbei über den Haarsee nach Magnetsried führen und schließlich nach Seeshaupt. „Der Radweg verläuft meist entlang der Staatsstraße“, erläutert Andreas Lenker, der beim Staatlichen Bauamt für den Straßenbau im Landkreis Weilheim-Schongau zuständig ist.

Der genaue Streckenverlauf stehe noch nicht fest, dazu sei die Planung noch nicht weit genug. Es sei aber wahrscheinlich, dass der Radweg nicht überall parallel zur Straße verlaufen wird. „Teilweise sind schon Wege vorhanden, die wir mitnutzen können“, teilweise sei das Gelände an der Straße schwierig, so Lenker.

Zwischen Weilheim und Marnbach gebe es bereits eine Radweg-Verbindung, „erst ab Magnetsried haben wir ein Problem“, sagt Lenker. Mit dem neuen Weg solle eine Lücke geschlossen werden. Insbesondere für die Weilheimer hat dieser Radweg noch einen zusätzlichen Nutzen: Sie können bequem und sicher zum Haarsee radeln.

Zunächst werde nun untersucht, wo tatsächlich eine Lücke sei, sagt Lenker. Dann würden verschiedene Varianten ausgearbeitet und eine Vorzugstrasse festgelegt. Wie lange es dauert, bis Radlfahrer auf dem Radweg von Weilheim nach Seeshaupt fahren können, lasse sich noch nicht sagen. „Ganz einfach ist die Strecke nicht“, sagte Lenker.

Das Büro „WipflerPlan“ geht von Kosten in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro aus. Den Großteil von dieser Summe trägt das Staatliche Bauamt. Wenn es bei diesen veranschlagten Kosten in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro bleibt, hätten die Stadt Weilheim und die Gemeinde Sees-haupt zusammen einen Anteil von 32 000 Euro zu tragen. Jede Kommune soll 50 Prozent dieser Kosten übernehmen, das wären 16 000 Euro.

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