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Die Baumschule „Demmel“, aus der das „Gärtnereiquartier“ mit 40 Wohneinheiten werden soll, in einer älteren Luftaufnahme.

Neue Erschließungsvariante

Kommt Bewegung ins „Gärtnereiquartier“?

Ein Stadtplaner erarbeitete eine neue Variante  für die Erschließung des  „Gärtnereiquartiers“. Die wird in Seeshaupt aber sehr kritisch gesehen.  

Seeshaupt Seit Katharina Heider 2013 den Seeshaupter Gemeinderat über ihre Ideen für die Bebauung der Baumschule „Demmel“ informiert hat, sorgt das sogenannte „Gärtnereiquartier“ für Gesprächsstoff. Einigen Nachbarn ist die geplante Überbauung des 1,5 Hektar großen, südlich der St.-Heinricher-Straße gelegenen Areals mit etwa 40 Wohneinheiten ein Dorn im Auge.

Sie stören sich vor allem an der Erschließung, für die eine private Stichstraße in eine öffentliche Wohnstraße umgewidmet werden müsste. Mit juristischen Mitteln wollen sie dies verhindern (wir berichteten).

Es gibt aber auch Sees–haupter, die in der Umwandlung des „Sondergebiets Baumschule“ in Bauland eine Bevorzugung der Grundeigentümerin Katharina Heider sehen. Das stimmt nicht, wie Bürgermeister Michael Bernweiser betont, es handle sich um eine „überdimensionale Baulücke“ inmitten bebauter Grundstücke. Man habe das im Vorfeld von Landratsamt, Gemeindetag und Regierung prüfen lassen.

Deswegen stand auch der Gemeinderat von Anfang an nahezu geschlossen hinter dem „Gärtnereiquartier“. Das Gremium treibe das Projekt allerdings auch nicht aktiv voran, beklagt sich Heider.

Vielleicht kommt jetzt Bewegung in die Angelegenheit. Der mit der Rahmenplanung beauftragte Stadtplaner Bernhard Landbrecht hat eine Variante ausgearbeitet.

Demnach könnte das „Gärtnereiquartier“ mit zwei Stichstraßen erschlossen werden: der kleinere Teil von der St.-Heinricher-Straße her, das weitaus größere Gebiet von der Baumschulenstraße aus. Heider gefällt diese Lösung sogar sehr viel besser als die Erschließung über nur eine Stichstraße – „sie wirkt einfach dörflicher“, sagt sie.

In einer der nächsten Sitzungen wird sich der Seeshaupter Gemeinderat damit befassen.

Renate von Fraunberg

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