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Prominente zeigen ihr „Daheim im Oberland“

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Von: Magnus Reitinger

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Eine Impression aus „Mein Daheim – im Oberland“: Schauspieler Ferdinand Dörfler (r.) unterwegs in Seeshaupt.
Eine Impression aus „Mein Daheim – im Oberland“: Schauspieler Ferdinand Dörfler (r.) unterwegs in Seeshaupt. © Konzept+Dialog/Walter Steffen

Mit der Opernsängerin Juliane Banse durch Dießen. Oder mit Schauspieler Ferdinand Dörfler durch Seeshaupt: Bekannte Persönlichkeiten führen im neuen Film von Walter Steffen durch ihre Heimatorte. Und dort gibt’s jetzt auch ganz besondere Premieren.

Landkreis – Was ist dein ganz persönliches „Daheim“? Was bedeutet für dich „Heimat“? Welcher Platz, welche Menschen waren und sind für dich in deinem Heimatort wichtig? Fragen wie diese gab der Seeshaupter Regisseur Walter Steffen zwölf „ganz besonderen Menschen des kulturellen und öffentlichen Lebens“ mit auf den Weg –und machte sich mit ihnen zusammen auf den Weg. Mit der Kamera begleitete er sie an Plätze ihrer Kindheit und Jugend, bei Gesprächen mit Freunden und Bekannten. Ergebnis sind zwölf filmische Porträts von Menschen und ihren Gemeinden im Oberland, die Steffen zu zwei abendfüllenden Filmen mit jeweils sechs Episoden komponiert hat. Titel: „Mein Daheim – im Oberland“.

Regisseur Walter Steffen 
Regisseur Walter Steffen  © Konzept+Dialog

Teil eins ist ab dieser Woche in einigen Kinos der Region zu sehen. Darin geht es mit der Eishockeylegende Beppo Schlickenrieder durch Reichersbeuern, mit der Sopranistin Juliane Banse durch Dießen und mit dem Lyriker Anton G. Leitner durch Weßling. Schauspieler Ferdinand Dörfler zeigt sein Seeshaupt, Übersetzerin Elke Link ihr Berg, Schriftsteller Markus Fenner sein Bad Kohlgrub.

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Im Oktober ist dann Kinostart für Teil zwei: Weilheim mit Clownin Susie Wimmer, Benediktbeuern mit Pater Karl Geißinger, Geretsried mit Kulturveranstalterin Assunta Tammelleo, Oberau mit Bergwacht-Leiter Josef Lohr, Gauting mit Autor Gerd Holzheimer und Ambach mit Schriftsteller Anatol Regnier. Nach den Kino- und allerlei Sondervorstellungen werden die einzelnen Episoden dann online bei OLAtv.de zu sehen sein.

Eine Impression aus „Mein Daheim – im Oberland“: Opernsängerin Juliane Banse in Dießen.
Eine Impression aus „Mein Daheim – im Oberland“: Opernsängerin Juliane Banse in Dießen. © Konzept+Dialog/Walter Steffen

Regisseur Steffen ist begeistert von den Resultaten: Diese Ortsporträts seien „unverfälscht und direkt, nah und wahrhaftig, heiter, ernst und berührend, dabei immer subjektiv“, sagt der 67-Jährige. Und einen Wunsch hat er auch: Dass diese Filme „die regionale Identität der Menschen hier weiterhin stärken“ – und so auch „die Toleranz, Weltoffenheit und Mitmenschlichkeit in der Region und darüber hinaus“ gefördert wird.

Premieren in Seeshaupt und Dießen

In Seeshaupt wird „Mein Daheim – im Oberland“ (Teil 1) am Freitag, 6. Mai, um 20 Uhr als Premiere im Gemeindesaal gezeigt – gemeinsam mit dem Schauspieler und Protagonisten Ferdinand Dörfler. Am Samstag, 7. Mai, 20 Uhr, gibt es eine Sondervorstellung mit Juliane Banse im „Blauen Haus“ in Dießen. Weitere Termine und Infos unter www.meindaheim.info.

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