Zwölf Streifen suchten den vermissten Jungen.
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Zwölf Streifen suchten den vermissten Jungen.

Polizei startet große Suchaktion

Gerade an den Starnberger See gezogen: Teenager (14) steigt im falschen Dorf aus Schulbus - und verirrt sich im Wald

Ein 14-Jähriger aus Seeshaupt wurde am Mittwoch als vermisst gemeldet. Die Suchaktion der Polizei nahm glücklicherweise ein gutes Ende.

Seeshaupt – Helle Aufregung herrschte am gestrigen Mittwochnachmittag, weil ein 14-jähriger Bub vermisst wurde. Zwölf Polizeistreifen begaben sich auf die Suche – mit einem glücklichen Ende nach einer längeren Odyssee. Der Bub, ein junger Italiener, der mit seiner Familie erst seit kurzem in Seeshaupt lebt und sich hier noch nicht auskennt, war laut Penzberger Polizei nach der Schule in Weilheim versehentlich in den falschen Bus eingestiegen, nicht in den Bus nach Seeshaupt, sondern nach Eberfing.

Der Junge war rund zehn Kilometer von zu Hause entfernt

Dort, knapp zehn Kilometer von zu Hause entfernt, stieg er aus dem Bus aus. Ein Autofahrer wollte ihn zwar mitnehmen, wegen Verständigungsprobleme stieg der Bub nach kurzer Strecke aber wieder aus. Er machte sich zu Fuß auf den Weg. Dabei, so die Polizei, habe er sich vermutlich auf Wald- und Wiesenwegen verlaufen. Schließlich sei er aber erschöpft in Seeshaupt angekommen, wo ihn ein aufmerksamer Fahrradfahrer antraf. Der Jugendliche wurde zu seiner Familie gebracht. „Alle sind glücklich“, so Vize-Inspektionsleiterin Susanne Kettl. „Und wir auch.“

Eine Vermisstensuche in einer anderen Region in Oberbayern ist kürzlich auch gut zu Ende gegangen. Manche Menschen dagegen scheinen über Monate und Jahre spurlos verschwunden.

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