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„Wir feiern heut’ ein Fest“ sangen Kinder und Erwachsene zur Einweihung des Kinderhauses. 

Seeshaupter Kinderhaus eingeweiht

Viel Lob und ein gemeinsames Lied

Seeshaupt - Kaum zu glauben: Im Juli 2015 war Spatenstich, und nach nur 13 Monaten ist das Seeshaupter Kinderhaus schon fertig. Am Samstag wurde der 3,2-Millionen-Euro-Bau eingeweiht. 

Bei einem solchen Projekt sei ein motiviertes Personal mindestens so wichtig wie die kindgerechte Ausstattung. Mehr Lob dafür wie aus dem Mund von Landrätin Andrea Jochner-Weiß geht kaum: „Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich der Seeshaupter Kindergarten unter Gitti Loth und ihrem Team zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat!“ Die Angesprochene, die erst 2015 nach Seeshaupt kam, hat sich dieses Lob anscheinend verdient, wie man aus allen Redebeiträgen heraushören konnte. Sogar Bauleiter Benedikt Pössenbacher bescheinigte ihr, dass „so ein persönlicher Einsatz nicht selbstverständlich ist.“

Loth wiederum bedankte sich charmant bei Pössenbacher, dass „Sie alle unsere sozialpädagogischen Wünsche ernst genommen haben“, was das 20-köpfige Kindergartenteam mit einer Gesangseinlage unterstrich.

Bürgermeister Michael Bernwieser blickte sichtlich stolz und zufrieden auf die Bauzeit zurück: 2014 entschloss sich der Gemeinderat zur „großen Lösung“. Die Kinderkrippe sollte mit einem zweigeschossigen, unterkellerten Anbau vergrößert werden, um Platz für drei Krippengruppen, zwei Kindergartengruppen sowie eine Fördergruppe zu schaffen, und der Altbau an der Mehrzweckhalle sollte zu einem Hort umgebaut werden; die Vorschulkinder bleiben wie bisher in der Grundschule. Das Raumkonzept hat die Seeshaupter Architektin Katharina Heider zusammen mit den Mitarbeiterinnen, den Eltern, den Kindern und den Gemeinderäten Ulrike Xylander und Manfred Fent entwickelt.

Nach dem Lied „Wir feiern heut’ ein Fest, weil Gott uns alle liebt“ hielten die beiden Geistlichen Mladen Znahor und Klaus Pfaller eine kurze Andacht und überreichten Brigitte Loth ein farbenfrohes, gläsernes Kreuz. Bei der anschließenden Weihe durfte zunächst die Prominenz die Räumlichkeiten besichtigen und sich von Loth das pädagogische Konzept erklären lassen; anschließend war „Tag der offenen Tür“ für alle interessierten Seeshaupter.

Renate von Fraunberg

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