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Das Gespann des Weilheimers Hans Nehr von den „Weilheimer Pferdefreunden“ wurde von vier Orlov-Trabern gezogen, einer Pferderasse aus Russland. 

Starnberger-See-Rundfahrt

Edle Rösser und ein Hauch von Nostalgie

Edle Rösser, elegante Menschen, stilvolle Kutschen, ein Hauch Nostalgie und dazu die passende Naturkulisse. Bei der Starnberger-See-Rundfahrt am Samstag wollten nicht nur Pferdefreunde dabei sein.

Seeshaupt – Viele Zuschauer strömten zu den beiden Zwischenstopps in Ambach und Schalleck, unweit von Seeshaupt. Sie standen aber auch einfach entlang der 75 Kilometer langen Strecke, wo das Hufeklappern schon von weitem das nächste Gefährt ankündigte. Aber auch das Kreischen der Räder einer Stanhope-Phaeton-Kutsche, die noch mit Eisen beschlagen waren, ließ aufhorchen.

30 Zwei- und Mehrspänner umrundeten den See, über 80 Pferde waren unterwegs, darunter auch ein Sechsspänner und als Besonderheit ein Dreispänner. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Seit 1983 organisiert der Reit- und Fahrverein „Weilheimer Pferdefreunde“ diese europaweit längste Stil-Streckenfahrt an einem Tag. Start und Ziel war diesmal Traubing in der Nähe von Tutzing. Von dort ging es über Aschering, Hanfeld und das Mühltahl nach Leutstetten und über Allmannshausen am Ostufer entlang zu den größeren Pausenstationen in Ambach und Schalleck, wo Peter Schröfl und Hans-Peter Junginger vom Organisationsteam Wissenswertes über diese exklusive Sportart erklärten.

Über Seeseiten führte die Strecke weiter nach Bernried und die Ilkahöhe zurück nach Traubing, wo die Teilnehmer zu einem großen Festabend geladen waren. Mit Pausen dauerte die Traditionsfahrt etwa zehn Stunden. Die Jury, zu der auch Tierärzte gehörten, bewertete neben Pferden, Wagen und Geschirren auch die Kleidung von Fahrer und Begleitung, bis hin zu Hut, Peitsche, Schirm und Kutschlampen, denn das Gesamtbild war entscheidend. 

Renate von Fraunberg

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