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Pressegespräch zum „Tag der offenen Gartentür“ in Jenhausen (v.l.): Kreisfachberaterin Heike Grosser, Gartenbesitzerin Kristine Helfenbein, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Seeshaupts Bürgermeister Michael Bernwieser und Barbara Kopf von der Gemeindeverwaltung.

Anregungen für Gartenbesitzer

„Tag der offenen Gartentür“ im Landkreis Weilheim-Schongau

Wer Anregungen für seinen eigenen Garten sucht, der kann beim „Tag der offenen Gartentür“ imLandkreis fündig werden. Diesmal geht es um das Thema „Naturgärten“.

Seeshaupt – Zum 21. Mal findet der „Tag der offenen Gartentür“ in Oberbayern statt. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Naturgärten“. Neben der Öffnung privater Gärten sind auch Führungen entlang der Verkehrsinseln in Seeshaupt geplant. Dabei solle gezeigt werden, dass öffentlicher Raum sowohl als Lebensraum für Insekten dienen und trotzdem eine Augenweide sein könne, so die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Heike Grosser. Auch ein Naturspielplatz in Seeshaupt, den Bürger errichtet haben, wird dabei begutachtet. Von dort aus starten auch die Führungen (11, 14 und 16 Uhr).

Wichtig ist Grosser, dass alle zu besichtigenden Orte beim Aktionstag nahe beieinanderliegen und „man nicht durch den halben Landkreis fahren muss“. Am kommenden Sonntag, 30. Juni, öffnen daher vier Teilnehmer aus Seeshaupt und Jenhausen von 10 bis 17 Uhr ihre Gärten (Würmseeweg 1, Urseeweg 12 und Jenhausen 2). Unter ihnen ist auch Kristine Helfenbein (Jenhausen 24). In deren Garten fand die Auftakt-Veranstaltung statt.

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In Helfenbeins grüner Oase gibt es eine Mischung aus Wildblumen und gewollt angepflanzten Blumen. Darunter findet man unter anderem Mohn, Lavendel, Rittersporn und schöne Rosen. Auch ein Gemüsebeet hat Helfenbein angelegt, da der Hang einen perfekten Platz für etliche Gemüsesorten bot. In ihrem Garten verbringt sie jeden Tag circa zwei Stunden, um ihn zu pflegen. „Ich habe aber wenig Unkraut um das ich mich kümmern muss“, erzählt sie. Ihre Liebe zur Gartenarbeit war schon früher da, ist dann aber „auch mit dem Alter gekommen“ und mehr geworden.

Helfenbeins Garten ist ein Paradies für Bienen und andere Insekten. Das Schöne und Besondere an ihm ist, „hier blüht auch im Sommer etwas“, wie Kreisfachberaterin Grosser feststellte, in vielen anderen Gärten gebe es vor allem im Frühjahr blühende Pflanzen. Auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß schwärmt von dem Garten: „Hier passen auch Haus und Garten wunderbar zusammen.“  ff

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