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Senioren ärgern sich über Krankenhaus-Politik

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So sieht’s in Peißenberg aus. Bürgermeisterin Manuela Vanni informierte die Senioren über das Geschehen im Ort. foto: gronau
So sieht’s in Peißenberg aus. Bürgermeisterin Manuela Vanni informierte die Senioren über das Geschehen im Ort. foto: gronau

Peißenberg - Das Krankenhaus Peißenberg war Thema der Seniorenbürgerversammlung. Die Zukunft der Klinik gefiel den Besuchern gar nicht.

„Krankenhaus mit ungewisser Zukunft“, stand am Dienstag in der Heimatzeitung geschrieben. Der Fortbestand der ehemaligen Knappschaftsklinik war denn auch das beherrschende Thema bei der Seniorenbürgerversammlung, die am gleichen Tag im Café des Caritas-Seniorenheims stattfand - wobei: So richtig überrascht von der Schlagzeile zeigten sich die 20 Versammlungsteilnehmer nicht. Das Peißenberger Krankenhaus, so lautete der Tenor, sei in der Vergangenheit ganz bewusst abgewirtschaftet und schlecht gerechnet worden - um am Ende die Schließung leichter begründen zu können.

„Ich habe eine riesige Wut. Wir zahlen letztlich die Zeche für die anderen“, echauffierte sich Käthe Bader. Von den vier Krankenhaus-Standorten im Landkreis, so die ehemalige Markträtin, sei Peißenberg früher der einzige ohne Defizit gewesen - „bis man uns alles weggenommen hat“. Von medizinischer Grundversorgung am Ort könne bald keine Rede mehr sein: „Das Krankenhaus wird geschlossen, das ist sicher“, prognostizierte Bader, „dann muss man wegen jedem Pflaster nach Weilheim fahren.“

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