Daimler-Chef Zetsche hört auf - Nachfolger steht wohl fest

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Alle Beteiligten kommen mit Schrecken davon

Auf A 95: Frau (84) wird zur Geisterfahrerin und verursacht Unfall

Unbeschreibliches Glück hatten zwei Frauen und ein Mann bei einem Geisterfahrerunfall, der sich am Montag, 20. November, gegen 12.45 Uhr auf der Autobahn München-Garmisch, im Gemeindebereich Sindelsdorf ereignete. Alle blieben unverletzt.

Eine 84-jährige Frau aus Geretsried war laut Polizei mit ihrem VW-Kleinwagen bei der Anschlussstelle Sindelsdorf zunächst völlig korrekt auf die Autobahn in Richtung München aufgefahren. Aus bisher ungeklärter Ursache wendete sie aber bereits nach wenigen Kilometern Fahrt und fuhr nun als Geisterfahrerin in Richtung Süden. Aus ihrer Sicht benutzte sie hierbei den rechten Fahrstreifen. Das Problem: Dieser entspricht natürlich dem linken Fahrstreifen derjeniger, die korrekt in Richtung München unterwegs sind.

Die Frau fuhr zunächst an der Anschlussstelle Sindelsdorf, wo sie ursprünglich auf die Autobahn aufgefahren war, vorbei und fuhr dann noch etwa zweieinhalb Kilometer weiter, bis ihr schließlich ein blauer BMW auf ihrer Spur entgegenkam. Der BMW wurde von einem 29-jährigen Mann aus Moosthenning (Landkreis Dingolfing) gelenkt, auf dem Beifahrersitz saß eine 25-jährige Frau, die ebenfalls aus dem Landkreis Dingolfing stammt.

Der BMW-Fahrer konnte (aus seiner Sicht) gerade noch nach rechts ausweichen, so dass es glücklicherweise nur zu einem Streifzusammenstoß zwischen seinem Auto und dem der Rentnerin kam. Beide Fahrzeuge wurden hierbei erheblich beschädigt, alle Fahrzeuginsassen kamen jedoch mit dem Schrecken davon. 

Der BMW-Fahrer konnte sein Fahrzeug noch auf dem Seitenstreifen abstellen, der VW der Rentnerin blieb an der Mittelschutzplanke stehen. Wegen des geistig stark verwirrten Eindrucks, den die Rentnerin an der Unfallstelle machte, wurde sie zur weiteren Abklärung ins Unfallklinikum Murnau gebracht.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Großweil, Ohlstadt, Murnau und Eschenlohe mit insgesamt 75 Mann im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war mit 5 Einsatzfahrzeugen angerückt, glücklicherweise größtenteils umsonst.

Für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge war die A 95 in Richtung München ab 13 Uhr für rund eine dreiviertel Stunde komplett gesperrt.

Rubriklistenbild: © dpa

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