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Eine Mülldeponie hinterlässt immer Spuren.

Wasserproben in Sindelsdorf

Mülldeponie wird untersucht

In Sindelsdorf wird möglichen Altlasten einer früheren Mülldeponie auf Grund gegangen. Das sagt der Bürgermeister dazu.

Sindelsdorf – Welche Altlasten verbergen sich unter der Wiese, unter der die ehemalige Hausmülldeponie von Sindelsdorf liegt, die bis 1974 betrieben wurde? Wie Josef Buchner in der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte, liegt nun ein erstes vorläufiges Gutachten dazu vor.

Laut dem Bürgermeister habe es „nichts Erschreckendes“ zutage gefördert. Im Grunde sei die Situation an dem Areal an der Königbergstraße zwar in ihrem Umfang wesentlich geringer, aber dennoch ähnlich wie an der Triministraße in Kochel, wo dereinst auch eine Hausmülldeponie gelegen hat. Dort wurden bei Untersuchungen vor rund acht Jahren Grenzwertüberschreitungen bei den so genannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) festgestellt. In Teilbereichen wurden Anhaltspunkte für Teeröle festgestellt. Eine Gesundheitsgefahr soll nicht bestehen.

Was das Grundstück der einstigen Sindelsdorfer Deponie betrifft, werden hier nun als nächster Schritt über einen Zeitraum von einem Jahr Grundwasserproben entnommen, sagte Buchner auf Nachfrage. Diese Proben würden von Fachstellen ausgewertet. Erst, wenn Ergebnisse vorliegen, könne die Gemeinde über weitere Maßnahmen nachdenken. Wie Buchner sagte, ist das Areal derzeit als Außenbereich deklariert und wird als Grünfläche genutzt.

Franziska Seliger

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