Polizei über Malina-Gutachten: „Es gibt unterschiedliche Ergebnisse“

Polizei über Malina-Gutachten: „Es gibt unterschiedliche Ergebnisse“

Kein Polizist: Mit Blaulicht und Tempo 200 auf der A95

Sindelsdorf - Ein Privat-Pkw auf der A95 mit über 200 Stundenkilometern und Blaulicht, der einen anderen Autofahrer bedrängte  - diese Mitteilung erreichte die Polizei. Sie schnappte den Fahrer - es war kein Kollege.

Am Sonntag ging mittags bei der Polizei die telefonische Mitteilung eines Autofahrers ein, dass auf der A95 in Fahrtrichtung Garmisch ein blauer Audi A7 mit Blaulicht unterwegs sei. Das Fahrzeug sei zwischen Sindelsdorf und Murnau mit weit über 200 Stundenkilometern unterwegs gewesen und habe den Autofahrer durch dichtes Auffahren bedrängt. Im Anschluss, so die Mitteilung an die Polizei, sei an dem Audi ein Blaulicht angeschaltet worden, woraufhin der bedrängte Autofahrer schnellstmöglich nach rechts gefahren sei - in der Annahme, es würde sich um ein ziviles Einsatzfahrzeug auf einer Sondereinsatzfahrt handeln. Etwas später sah der Autofahrer den gleichen Audi zwei Fahrzeuge vor ihm im Stau stehen, woraufhin ihm erhebliche Bedenken kamen, dass es sich tatsächlich um einen zivilen Einsatzwagen handle. Daraufhin meldete er dies bei der Polizei in Garmisch.

Der betreffende Pkw Audi konnte laut Verkehrspolizei im Rahmen der anschließenden Fahndung im Bereich Mittenwald festgestellt und angehalten werden. Am Steuer saß ein 27-jähriger Mann aus München, der nichts mit dem Polizeidienst zu tun habe, so die Polizei. Im Fahrzeug fanden die Beamten auf dem Armaturenbrett ein mobiles Blaulicht montiert.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei erwartet den Audi-Fahrer zumindest ein Strafverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr. Da der Audi-Fahrer die Tat abstritt, werden noch Passanten gesucht, die den geschilderten Vorfall beobachtet haben. Die Polizei kann eigenen Angaben nach nicht ausschließen, dass der Mann zum Zwecke des schnelleren Vorwärtskommens das verbotene Blaulicht zwischen München und Mittenwald mehrfach eingesetzt hat.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim unter Tel. 0881 / 640-302 in Verbindung zu setzen.

wos

Rubriklistenbild: © dpa

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