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Ein Bericht, der keine Fragen aufwarf: Bürgermeister Josef Buchner (li.) bei der Bürgerversammlung in Sindelsdorf. 

Solides Polster für Projekte in Sindelsdorf

Was passierte in Sindelsdorf in den vergangenen zwölf Monaten? Welche Projekte stehen an? Und wie steht die Gemeinde finanziell da? In der Bürgerversammlung am Freitag legte Bürgermeister Josef Buchner den Bürgern seinen Rechenschafts- Bericht vor.

Sindelsdorf– Nicht einmal 25 Minuten. So lange – oder so kurz – dauerte die Bürgerversammlung am Freitagabend in der Sindelsdorfer „Post“. Vor den rund 30 Anwesenden – bis auf eine Frau übrigens alle männlich – benötigte Bürgermeister Josef Buchner weniger als 20 Minuten, um seinen Zuhörern die Arbeit des Gemeinderats in den vergangenen Monaten, Statistisches zur Einwohner-Entwicklung und der Finanzlage sowie geplante Vorhaben zu präsentieren.

Wie Buchner erläuterte, geht es der kleinen Gemeinde mit ihren aktuell 1248 Einwohnern finanziell gut. Die Steuerkraft sei erneut angestiegen, die Gemeinde sei schuldenfrei und die Rücklagen steigerte sich gegenüber Ende 2018 von damals rund 2,8 Millionen Euro auf gut 3,6 Millionen Euro.

Ein solides Polster also für die Projekte, die in Sindelsdorf anstehen. Hier nannte Buchner etwa das geplante Mehrgenerationenhaus (wir haben berichtet) oder den Neubau des Bauhofs mit Vereinsräumen. Bei letzterem Vorhaben habe sich der Baubeginn wegen der Erkrankung des Planers zwar verzögert. Buchner geht aber davon aus, dass mit dem Neubau „im kommenden Jahr begonnen werden könnte“.

Was den Breitbandausbau betreffe, so werde die Gemeinde die Planungen für einen möglichen dritten Bauabschnitt zur Versorgung mit schnellem Internet aller noch nicht angeschlossenen Gebäude in Auftrag geben. Eine weitere „erfreuliche Mitteilung“ sei, dass das Staatliche Bauamt Weilheim im kommenden Jahr eine Lücke im Radwegenetz der Gemeinde schließen werde. Damit stehe dann ein durchgehender Radweg ab Schweigersried bis zur Loisachbrücke bei Bichl zur Verfügung. Ab hier bestehe ein Anschluss an das Radwegenetzes des Nachbarlandkreises. „Ein gefährliches Überqueren der stark frequentierten B 472 in Höhe Urthal ist somit nicht mehr erforderlich“, sagte Buchner.

Und er hatte noch eine weitere gute Nachricht parat: Da die Abwasseranlage äußerst kostengünstig und wartungsarm laufe, werden die Abwassergebühren für den Kalkulationszeitraum 2019 bis 2022 rückwirkend zum 1. Dezember 2018 „deutlich“ gesenkt: Und zwar von 1,65 Euro auf 0,90 Euro für Schmutzwasser und von 1,85 Euro auf 1,20 Euro für Mischwasser.

Franziska Seliger

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