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Erfrischung für die Badegäste gibt’s am Kiosk von Andreas Britzger (r.), der gerade Andreas Schewe bedient. Mit auf das Foto gesellt haben sich (v.l.) Mitarbeiterin Valerie Neveling, Bürgermeister Thomas Dorsch und Marion Pröbstl.

Beliebter Treffpunkt

Sommerstimmung am Stiefelweiher

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Hohenpeißenberg - Drei Jahre nach Eröffnung ist der Badesee in Hohenpeißenberg eine beliebte Anlaufstelle. Heuer soll noch ein Grillplatz entstehen.

Sommerstimmung am Stiefelweiher

Hohenpeißenberg – Auf dem Beachvolleyballplatz fliegt der Ball hin und her, während es sich auf der Wiese einige Badegäste gemütlich gemacht haben. Andere Besucher schwimmen gerade eine Runde oder holen sich am Kiosk ein Eis: Ja, an schönen Tagen ist mächtig viel los am Stiefelweiher in Hohenpeißenberg. Seit drei Jahren gibt es den See in Hetten nun. Der Badesee ist beliebt. Und auch außerhalb des Wassers tut sich einiges.

Heuer ergänzen ein Spielgerät sowie eine Slackline (siehe Foto) das Angebot. Und dass der Kiosk im Gegensatz zum ersten Jahr längst feste Öffnungszeiten anbietet, hat sich auch „bewährt. Das wird gut angenommen“, sagt Bürgermeister Thomas Dorsch. Von Montag bis Freitag öffnet Kioskbetreiber Andreas Britzger (32) um 14 Uhr, am Wochenende, in den Ferien und an Feiertagen ist er ab 11 Uhr für die Besucher da. Das Ende ist jeweils offen. „Es läuft gut. Wenn das Wetter schön ist, kommen viele Besucher“, sagt er. Heuer lief der Betrieb schleppend an – am Pfingstwochenende war zwar „viel los“, danach aber ließ ihn das schöne Wetter lange Zeit im Stich. Seit dieser Woche aber geht’s wieder rund. 150 bis 200 Badegäste kommen an guten Tagen vorbei. Nicht nur Hohenpeißenberger, sagt Britzger. „Viele sind auch aus Peiting, Schongau und Peißenberg.“

Und die können im Badesee eine „hervorragende Wasserqualität“ genießen, betont Bürgermeister Dorsch. Vor Kurzem wurde der Stiefelweiher als EU-Gewässer anerkannt. Damit wird der See regelmäßig überprüft.

Dort fühlen sich im Übrigen nicht nur die Menschen wohl, sondern auch einige Tiere. Zwei Entenfamilien machen es sich auf der Insel gemütlich, auch Gänse schauen vorbei. „Das hat auch etwas Idyllisches“, findet Dorsch. Damit die Idylle bleibt, kümmern sich Britzger und der Bauhof darum, dass alles sauber ist. Müll und Dreck halten sich aber ohnehin „in Grenzen“, sagt der Kiosk-Betreiber.

Im Endstadium ist das Areal laut Dorsch aber auch drei Jahre nach Eröffnung noch nicht: „So nach und nach kommt immer noch etwas dazu.“ In den nächsten vier Wochen soll ein Grillplatz eingerichtet werden. Außerdem könnte sich der Bürgermeister einen Steg vorstellen, der ins Wasser führt. „Das wäre auch noch schön.“

Was dann noch fehlt, sind ein paar schattige Plätze – die Bäume stehen zwar seit drei Jahren, müssen aber noch wachsen. Die Badegäste erweisen sich als geduldig: Bis es soweit ist, werden eben Schirme aufgestellt.  

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