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Anne Hosse und Oliver Pilz bei der symbolischen Übergabe des Autoschlüssels für den Kleinwagen. Im Hintergrund (v.l.): Helga Schießler (Kassiererin im Förderverein), Pfarrer Dr. Rainer Mogk, Pfarrer Georg Fetsch, Armin Braunreuther (Fachbereichsleiter der Sozialstation) und Birgit Stögbauer (verantwortliche Pflegekraft bei der Sozialstation). 

Förderverein spendete 18 000 Euro

Sozialstation rüstet Fuhrpark auf

Peißenberg - Die Sozialstation rüstet den Fuhrpark auf: Der Förderverein spendete 18 000 Euro für ein ambulantes Pflegeauto und weitere Anschaffungen.

Ob im Pflegedienst, bei der Behindertenbetreuung, im Fahrdienst oder für „Essen auf Rädern“ – die Mitarbeiter der Ökumenischen Sozialstation sind rund um die Uhr quer durch den ganzen Landkreis unterwegs. Der Jahresspritverbrauch für die 75 Autos im Fuhrpark lag 2014 bei sage und schreibe 100 000 Litern. Die durchschnittliche Fahrleistung pro Gefährt liegt im Jahr bei bis zu 40 000 Kilometern. Da bleibt es nicht aus, dass das ein oder andere Vehikel von Zeit zu Zeit schlapp macht und ersetzt werden muss. Das wiederum kostet Geld und wäre ohne den Ökumenischen Sozialdienst Peißenberg kaum möglich.

Seit Jahren schon unterstützt der Förderverein die Sozialstation bei diversen Großanschaffungen. Heuer sind es insgesamt 18 000 Euro, die der Sozialdienst gesammelt hat. Der Obolus wurde bereits in einen Kleinwagen für die ambulante Pflege und in Ausrüstungsgegenstände wie Pflegetaschen und rote Anoraks investiert. Das einheitliche Outfit soll identitätsstiftend wirken und die Zugehörigkeit der Mitarbeiter zur Sozialstation dokumentieren, wie Geschäftsführer Oliver Pilz bei der Spendenübergabe samt Fahrzeugweihe betonte. „Ohne den Förderverein hätten wir bei solchen Sachen ein Finanzierungsproblem“, sagte Pilz.

Der Sozialdienst tut sich mit seinem Engagement aber zunehmend schwerer: „Das Geld wird weniger, weil viele unserer Mitglieder langsam wegsterben“, erklärte Vorsitzende Anne Hosse. Der Verein zählt derzeit 400 Mitglieder. Im Turnus von zwei Jahren bemüht man sich, der Sozialstation Investitionsgelder zur Verfügung zu stellen. Gut möglich, dass bei der nächsten Tranche Einrichtungsgegenstände für das neue Domizil der Sozialstation auf dem Zettel stehen.

Wie Pilz am Rande der Spendenübergabe verriet, wird der Umzug des Hauptquartiers vom Paula-Lindauer-Haus in die ehemaligen Kurzzeitpflegestation am Peißenberger Krankenhaus noch vor Weihnachten – am 16. Dezember – über die Bühne gehen. Das Paula-Lindauer-Haus wird dann künftig komplett von der Regens-Wagner-Stiftung Erlkam für ein Wohnheim und eine Förderstätte für Menschen mit Behinderungen genutzt.

jep

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