Wollen fusionieren, die beiden Sparkassen im Landkreis. dpa

Sparkassen-Ehe bahnt sich an

Wellheim - Die „Vereinigten Sparkassen Weilheim“ und die „Kreissparkasse Schongau“ wollen fusionieren. Das Ziel ist eine Sparkasse für den Landkreis.

Sparkassenfusion, die zweite: Nachdem im vergangenen November der Zusammenschluss der „Vereinigten Sparkassen Weilheim“ und der Kreissparkassen von Schongau und Garmisch-Partenkirchen an einem Nein des siebenköpfigen Verwaltungsrates der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen gescheitert war, dreht sich das Karussell erneut. Statt der Dreier-Fusion ist nun eine Zweier-Fusion zwischen der Weilheimer und der Schongauer Sparkasse geplant.

„Die Verwaltungsräte der Sparkassen Schongau und Weilheim nehmen die damaligen konstruktiven Gespräche wieder auf“, heißt es in einer Pressemitteilung, die die beiden Geldinstitute gestern am späten Nachmittag verschickten. Ein Terminplan für den weiteren Ablauf stehe noch nicht fest. „Zunächst einmal ist es wichtig, dass die beratenden und beschlussfassenden Gremien eine gemeinsame Linie finden“, heißt es in dem Schreiben weiter. Ziel einer Vereinigung sei es, „eine stärkere neue Sparkasse für die Geschäftsgebiete der beiden Häuser zu bilden, um gemeinsam und gestärkt die Weichen für die Zukunft zu stellen“. Denn an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Banken und Sparkassen habe sich seit der geplatzten Fusion mit Garmisch-Partenkirchen nichts geändert: Niedrige Zinsen und zunehmende Regulierungen machten gerade den kleineren Kreditinstituten zu schaffen.

Die Kreissparkasse Schongau verzeichnete (Stand Ende 2014) eine Bilanzsumme von 764 Millionen Euro bei 169 Mitarbeitern, die Weilheimer eine von 1596 Millionen Euro bei 342 Mitarbeitern.

Die endgültige Entscheiung über die Vereinigung der beiden Häuser treffen letztlich je zwei Gremien: Für die Kreissparkasse Schongau sind dies der Kreistag von Weilheim-Schongau und der Verwaltungsrat, für die Sparkasse Weilheim sind es die Zweckverbandsversammlung und der Verwaltungsrat.

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