Zwei Männer und ihre fliegende Kiste: Hermann Deutschenbaur (l.) und Alois Zellner vor dem Start. Foto: Ralf Ruder

Städtetour mit dem Motorsegler

Paterzell - Hermann Deutschenbaur und Alois Zellner von Luftsportverein in Paterzell starteten zu einer ungewöhnlichen Reise

Hermann Deutschenbaur und Alois Zellner sind erfahrene Piloten. Doch am Samstag machten sich die beiden Peißenberger Piloten vom Luftsportverein Weilheim-Peißenberg von Paterzell aus zu einer durchaus ungewöhnlichen Städtetour auf - mit ihrem Motorsegler „Scheibe-Falke SF 25“ ging es in Richtung Osten. Tschechien, Slowenien und Ungarn stehen auf dem Flugplan, natürlich inklusive Besichtigungsprogramm. „Wir wollen ja nicht nur fliegen“, erklärte Deutschenbaur vor dem Start.

Eine Wochen planen die Peißenberger für ihre Flugtour ein, circa 3000 Kilometer wollen sie dann am Ende in der Luft zurückgelegt haben. Auch in Prag wollen die Piloten landen. Wo, weiß der Luftbeobachter noch nicht. „Da gibt es überall kleine Flugplätze.“ Dank dem Schengener Abkommen über den freien Grenzverkehr in Europa sei es relativ unkompliziert, meint der Peißenberger. Eigentlich wollten Deutschenbaur und Zellner ja am Samstag zum großen Skandinavien-Flug starten. Schweden, Norwegen und Dänemark standen auf dem Plan. Doch dieser musste kurzfristig geändert werden: Die Wettervorhersage hatte für die Gegend „ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen“ gemeldet, berichtete Deutschenbaur.

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