Schauspiel-Debüt: Torsten Rambusch (3.v.l.) bei den Dreharbeiten zu "Pension Freiheit". Foto: MEKK-Movie Filmproduktion

Der Stasi-Agent mit Banane

Penzberg - Torsten Rambusch war noch nie vor einer Filmkamera  oder auf der Theaterbühne gestanden. Jetzt spielt er bei "Pension Freiheit" mit

Diese Woche startet „Pension Freiheit“ in 25 bayerischen Kinos. Nach „Tödliche Verbindungen“ ist es der zweite Film von Markus Kleinhans und Andreas Jordan. Die Komödie mit ihren leicht skurrilen Figuren beruht auf wahren Begebenheiten, die sich in den achtziger Jahren in Bad Tölz abspielten, eine deutsch-deutsche Geschichte um Fluchthelfer, Agenten und Mord. Gedreht wurde mit niedrigem Budget, die meisten Teammitglieder und Schauspieler arbeiteten ehrenamtlich. Darunter ist auch der Penzberger Torsten Rambusch. Der 1,90-Meter-Mann spielt eine tragende Nebenrolle: einen Stasi-Agenten, den „jungen Großen“, der sich an Bananen kaum satt essen kann, der sächselt und den Westen toll findet, ganz anders als sein strenger Stasi-Kollege.

Der Penzberger kam durch Zufall zu der Rolle. Er hatte vor einigen Jahren den Regisseur Markus Kleinhans kennengelernt. Der suchte einen Darsteller, der einen Stasi-Agenten mit ostdeutschem Akzent spielt. Torsten Rambusch bot sich an - und erhielt voriges Jahr einen Anruf des Regisseurs (mehr in der Dienstagsausgabe).

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