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Kraft und Grazie vereinen die Tänzerinnen der Weilheimer Faschingsgarde „Wild Angels“. Auf dem Foto sieht man sie bei einem Auftritt beim diesjährigen Gardetreffen in Penzberg. 

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Steht Tanzgarde „Wild Angels“ vor dem Aus?

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Gemeinsam mit dem Faschingsverein „Narrhalla“ versucht sie seit Jahren den Fasching in der Innenstadt attraktiver zu machen: die Tanzgarde der „Wild Angels“. Nun steht sie womöglich vor der Auflösung. Nachfolgerinnen sind dringend gesucht.

Weilheim – Der Weilheimer Faschings-Tanzgarde „Wild Angels“ droht das Aus. Der Grund: Drei der sieben Tänzerinnen sind schwanger. Kräftezehrendes Training und Auftritte auf Faschingsbällen bis in die Nacht – für das Trio erst einmal tabu.

Eine der kommenden Mütter ist Nadine Carlichi-Witjes. Sie hat die Garde vor 17 Jahren mitgegründet. „Bei dem Gedanken, dass es das jetzt gewesen sein soll, tut es mir in der Seele weh“, sagt sie. Damit dieses Szenario nicht eintritt, muss sich nun schleunig etwas tun. Die vier verbliebenen Garde-Tänzerinnen benötigen neue Partnerinnen, da ein Auftritt in dieser Gruppenstärke „einfach keinen Sinn macht“, wie Carlichi-Witjes sagt. Finden sich in den nächsten Wochen keine Nachfolgerinnen, bedeutet das wohl das Ende der Garde.

Sehr bedauern würde dies auch Josef Wiedemann. Er ist seit sechs Jahren der Vorsitzende des Weilheimer Faschingsvereins „Narrhalla“. Gemeinsam mit den Frauen der „Wild Angels“ versucht er seither, Leben in das Weilheimer Faschingstreiben zu bekommen. Mit Erfolg, wie er betont. „Wir haben wirklich etwas vorwärts gebracht. Der Fasching ist wieder größer geworden in der Stadt.“ Ein mögliches Aus der „Wild Angels“ wäre für ihn ein großer Schritt zurück. „Es liegt mir schon sehr am Herzen, dass bei unseren Veranstaltungen eine Weilheimer Garde auftritt. Ohne sie würde einfach etwas fehlen.“

Das Anforderungsprofil für eine Tänzerin der „Wild Angels“ beschreibt Carlichi-Witjes folgendermaßen: „Man sollte mindestens 16 Jahre alt und zuverlässig sein, Spaß am Fasching haben sowie eine Motivation fürs Tanzen mitbringen.“ Trainiert wird von Oktober bis zu den Auftritten in der Faschingszeit zwei Mal pro Woche – zumindest meistens. „Wenn am Schluss etwas noch nicht ganz sitzt, kann es vielleicht auch ein paar Mal öfter sein“, sagt Carlichi-Witjes. Sie trainierte die Gruppe in den letzten Jahren und will auch während ihrer Schwangerschaft so oft es geht präsent sein.

Infos und Kontakt

Wer Lust hat, bei den „Wild Angels“ einzusteigen, kann sich bei Nadine Carlichi-Witjes melden. Telefonnummer: 0170/8168534.

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