Audi muss in Dieselaffäre 800 Millionen Euro Bußgeld zahlen

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Sturmeinsatz der Feuerwehr Weilheim: An der Admiral-Hipper-Straße sicherte sie verrutschte Dachplatten.  

Bilanz für das Sturmtief

„Friederike“ hatte viel Durchhaltevermögen

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Der Landkreis ist beim Sturmtief „Friederike“ vergleichsweise glimpflich davongekommen. Und doch war die Wetterlage laut dem Observatorium Hohenpeißenberg etwas Besonderes.

Landkreis – Der Wind fegte während des Großteils des Donnertags mit mindestens Windstärke 8 (etwa 70 km/h) über den Hohen Peißenberg, wie Wetterbeobachter Alfred Messmer am Freitag sagte. Das sei schon etwas Seltenes. In Böen wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 125 km/h, also mit Orkanstärke, erreicht.

Ihren Höhepunkt fand die Gesamtwetterlage, zu der „Friederike“ gehörte, laut Messmer mit einem Gewitter am Freitag gegen 6.30 Uhr. Auf dem Hohen Peißenberggraupelte es, und es schneite stark. Die Sichtweite betrug zeitweise nur etwa 50 Meter. Es fielen fünf bis sechs Zentimeter Neuschnee.

„Keine so große Herausforderung“ stellten die Folgen des stürmischen Wetters für die Integrierte Leitstelle (ILS) Oberland dar, wie deren Leiter Helmut Ochs feststellte. Die drei Dutzend sturmbedingten Einsätze habe die ILS, die sich personell verstärkt hatte, gut stemmen können. „In den vergangenen Jahren hatten wir schon Stürme mit Hunderten von Einsätzen“, so Ochs. Die Leitstelle kümmere sich an einem durchschnittlichen Tag um rund 200 Einsätze – um Rettungseinsätze genauso wie um Krankentransporte.

Bis Donnerstag um etwa 18.30 Uhr registrierte die ILS 32 sturmbedingte Einsätze in ihrem Zuständigkeitsgebiet, das drei Landkreise umfasst (zunächst hatte sie – wie berichtet – von 36 Einsätzen gesprochen). Bis zum Freitagfrüh kamen vier Einsätze hinzu. Die Feuerwehren rückten oft aus, um Straßen von umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen zu befreien. Bei Iffeldorf fiel eine Fichte auf ein Auto, dessen Fahrer zum Glück unverletzt blieb.

Wegen eines Baumes, der auf die Oberleitung gestürzt war, war die Bahnstrecke Starnberg-Tutzing bis in die Nacht zum Freitag gesperrt. Der Zugverkehr zwischen München und Garmisch-Partenkirchen lief auch gestern noch nicht reibungslos.

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