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Zeigt vier seiner Krippen im Stadtmuseum: Manfred Bögl (v.l.) mit Max Schmid und Stadtmuseumsleiter Dr. Tobias Güthner vor einem der Exemplare. 

Stadtmuseum Weilheim

Tiroler Krippen im Herz des Pfaffenwinkels

Weilheim - Das Stadtmuseum Weilheim zeigt heuer vier Krippen-Leihgaben. Seine  fast 300 Jahre alte Krippe wurde nach Ingolstadt ausgeliehen.

Die Bretterkrippe des Weilheimer Malers Johan Baptist Wenzl aus dem Jahre 1721, die normalerweise im Dachgeschoss des Weilheimer Stadtmuseums zu sehen ist, ist auf Reisen gegangen, so Museumsleiter Dr. Tobias Güthner. Noch bis 6. Januar 2016 ist sie im Rahmen des „Ingolstädter Krippenweges“ im Stadtmuseum Ingolstadt zu bewundern. Der „Ingolstädter Krippenweg“ gilt als einer der schönsten „Krippenwege“ in Bayern, die Krippen werden in mehreren Museen, aber auch in verschiedenen Kirchen gezeigt.

Damit das Stadtmuseum Weilheim die Weihnachtszeit nicht ganz ohne Krippe verbringen muss, hat der Weilheimer Krippensammler und Krippenbauer Manfred Bögl dem Museum vier Krippen aus seinem Besitz als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Papierkrippen, die nach der Vorlage bekannter Tiroler Krippen geschaffen wurden.

Folgende Krippen sind als Ausschneidekrippen jetzt im Museum zu sehen: die große Tiroler Weihnachtskrippe des Malers Joseph Ritter von Führich (1800 bis 1876), die Haller Krippe des Bildhauers Andreas Crepaz (1877 bis 1963), die Papierkrippe (um 1850) der Tiroler Maler Georg und Felix Haller sowie eine Tiroler Weihnachtskrippe von Heinrich Kluibenschedl (1849 bis 1929). 

Geöffnet

hat dasStadtmuseum wie folgt: Dienstag bis Samstag von 10 Uhr bis 17 Uhr, sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr. Montags ist das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei

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