Trauer um "Raisti"

Raisting - "Raisti" lebt nicht mehr. Der Storch, der die Kolonie 2004 in Raisting gegründet hat, ist in der Nähe der Gemeindekiesgrube leblos aufgefunden worden.

Der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Ammersee, Reinhard Grießmeyer, vermutet, dass das Tier in ein Mähwerk gekommen ist. Ehrenhalber habe man dem „Raisti“ den Ring abgenommen, der über sein Geburtsdatum 1995 und seine Herkunft, den Straßburger Zoo, Auskunft gibt. Der Ring wird im Raistinger Büro der Schutzgemeinschaft aufbewahrt.

Ob seine langjährige Begleiterin „Rosita“, die in diesem Jahr in Weilheim für Nachwuchs sorgte und in den vergangenen Jahren an der Seite ihres Partners in Raisting überwinterte, in die Gemeinde zurückkehren wird, um dort die kalten Monate zu verbringen, ist offen. Die Tierschützer hoffen jedoch, dass das Weibchen mit den anderen auf Zug gegangen ist.

Abgesehen vom Tode „Raistis“, sieht die Bilanz der Schutzgemeinschaft Ammersee für das Storchenjahr 2011 positiv aus. Es sei „sehr gut gelaufen“, man sei „rundum zufrieden“, so Grießmeyer. Noch nie gab es in Raisting sechs Brutpaare, die zusammen sechs Junge durchgebracht haben. ps

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