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Ein Selfie während des Trainings: Stefan Schmid bereitete sich vier Wochen lang in Florida auf den Ironman in Cozumel vor, der am Sonntag ausgetragen wird.

Triathlon

Stefan Schmid startet bei „Ironman Cozumel“

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Stefan Schmid startet am Sonntag beim Ironman auf der mexikanischen Insel Cozumel. Dort feierte er seinen bislang größten Erfolg.

Peißenberg/Cozumel -  Es ist die Rückkehr an die Stätte seines bislang größten Erfolgs: Der Peißenberger Stefan Schmid geht an diesem Sonntag in auf der Insel Cozumel in Mexiko beim „Ironman Cozumel“ (Start 7.15 Uhr Ortszeit, 13.15 Uhr MEZ) an den Start. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren holte sich der 30-Jährige dort den Sieg. Es war der erste und bis dato einzige Sieg des 30-jährigen Profi-Triathleten bei einem Ironman.

Seitdem „lief es für mich auf der Langdistanz leider nicht so gut“, sagte Schmid. Bei der Ironman-WM 2016 auf Hawaii kam er nicht über einen aus seiner Sicht enttäuschenden 25. Platz hinaus, beim „Ironman Austria“ in Klagenfurt im vergangenen Juli musste der 30-Jährige auf der Laufstrecke aufgeben. Ein Lichtblick war dann aber der fünfte Platz im vergangenen September beim Ironman im amerikanischen Madison im Bundesstaat Wisconsin. „Das war das erste positive Langdistanz-Erlebnis seit langer Zeit“, so der Peißenberger. „An dieses Ergebnis möchte ich gerne anknüpfen.“

An die Wiederholung seines Erfolges von 2015 wagt Schmid allerdings nicht zu denken, denn „das Rennen ist extrem gut besetzt“. Als den Topfavoriten hat Schmid seinen Landsmann Sebastian Kienle ausgemacht. Der 33-Jährige aus der Nähe von Pforzheim gewann 2014 die Ironman-WM auf Hawaii, beim Wettbewerb 2017 wurde er dort Vierter. Neben Kienle sind noch einige andere Top-Athleten und mehrfache Ironman-Sieger am Start, wie etwa der Spanier Ivan Rana (9. Hawaii 2016, 11. Hawaii 2017) oder der Österreicher Michael Weiss, der bei Schmids Sieg vor zwei Jahren in Cozumel den dritten Platz belegte. Eines aber steht für Stefan Schmid fest: „Der Sieg wird wohl über Sebastian Kienle gehen. Dahinter ist alles offen.“

Die Vorbereitung auf den Ironman Mexiko hat der Peißenberger erneut in Clermont (Florida) absolviert – vielleicht ist das ja ein gutes Omen. Insgesamt war er vier Wochen dort, vor etwa eineinhalb Wochen ist Schmid dann nach Cozumel gereist. „Von Florida aus ist das ein Katzensprung“, so der Peißenberger. Er blickt dem Wettkampf am Sonntag zuversichtlich entgegen: „Meine Form ist so weit ganz gut und ich hoffe, dass am Sonntag auch das nötige Quäntchen Glück auf meiner Seite ist.“

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