Aktion "Weilheim hilft"

Überall Spuren der Flut

Weilheim - Hubert Elbert und Alfred Honisch von "Weilheim hilft" informierten sich in Fischerdorf und sprachen mit Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser.

Es waren die Bilder im Fernsehen, die Hubert Elbert Mitte Juni aufschreckten und veranlassten, wie schon 2002 auch 2013 Flutopfern mit einer Spendenaktion unter dem Motto „Weilheim hilft“ finanziell unter die Arme zu greifen. Als er und sein Mitstreiter Alfred Honisch jetzt im niederbayerischen Fischerdorf waren, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen, sahen sie die Verwüstungen, die die Flut in den erstem Junitagen angerichtet hat. Und sie hörten immer wieder aufs Neue davon - von der Wucht der Flut, die so schnell kam, von der Verzweiflung und von der Hoffnung. Als Hubert Elbert und Alfred Honisch bei Oberbürgermeister Dr. Christian Moser sitzen, dreht sich das Gespräch vor allem um ein Thema: Wie kann denjenigen geholfen werden, deren Not am größten ist? Wie kann gerecht geholfen werden?

Moser sagt, dass der Staat 80 Prozent der Schäden ausgleichen will, die restlichen 20 Prozent sollen seiner Ansicht nach über Spenden finanziert werden. Zehn Millionen Euro Spenden seien bei Stadt und Landkreis eingegangen, betroffen seien rund 900 Privathäuser und 250 Gewerbebetriebe im Landkreis. Ein Spendenrat arbeitet gerade Vergaberichtlinien aus. Diese wollen Hubert Elbert und Alfred Honisch abwarten, um dann mit den „Weilheim hilft“-Spenden von 110 000 Euro gezielt dort zu helfen, wo die Not am größten geblieben ist. Das Spendenkonto von "Weilheim hilft!" läuft bis Ende September bei der Sparkasse und der VR-Werdenfels.

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