Verbotenes "Wundermittel MMS": Arzt verurteilt

Habach - Ein Arzt aus Habach hat die in Deutschland nicht zugelassenen MMS-Tropfen als „Wundermittel" vertrieben. Er stand jetzt vor Gericht

„Miracle Mineral Supplement“ (MMS) ist der Handelsname des Arzneimittels, das in der Alternativ-Medizin als Nahrungsergänzungsmittel und „Krankheitskiller“ bei zahlreichen Krankheiten wie Krebs, Malaria oder Aids angeboten wird, vor dem Gesundheitsbehörden in vielen Ländern aber warnen. Von seinem damaligen Wohnort in Habach aus vertrieb laut Anklage der Mediziner, der seit 2007 nicht mehr praktiziert und jetzt in Frankreich lebt, vor zwei Jahren MMS in einer Vielzahl von Fällen. Im Oktober 2010 wurde der Arzt auf Antrag der Regierung von Oberbayern bei der Staatsanwaltschaft München II angezeigt. Das brachte ihm über 24.000 Euro Geldstrafe ein. In einem Einspruchsverfahren reduzierte nun der Weilheimer Amtsrichter die Geldstrafe auf 12.000 Euro (mehr in der Montagsausgabe).

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