Volle Kirchen an Heiligabend

Penzberg - Alle Jahre wieder: Die Pfarrer der zwei großen Penzberger Kirchen freuten sich an Heiligabend über gut gefüllte Gotteshäuser und eine besondere Atmosphäre.

Weihnachten ist trotz aller medialen und materiellen Ablenkung für viele Menschen auch ein Moment des Innehaltens, haben der katholische Pfarrer Bernhard Holz und sein evangelischer Pendant Klaus Pfaller festgestellt.

Für Bernhard Holz war es eine Premiere: Erstmals feierte der Katholik, der Ende September offiziell als neuer Stadtpfarrer eingeführt worden war, Weihnachten mit seiner neuen Gemeinde. Und die Gläubigen kamen reichlich zu ihm. Rund 600 Menschen zählte Holz allein bei der Christmette um 22 Uhr in Christkönig. Er ist sicher: „Es ist ein Zeichen, dass der Kirchenbesuch für die Menschen zu Weihnachten dazugehört“.

Dieses Gefühl hatte auch der evangelische Pfarrer Klaus Pfaller. In der Martin-Luther-Kirche drängten sich zur Christvesper um 18 Uhr rund 180 Gläubige, an die 150 Menschen waren es noch um 22 Uhr zur Christmette. Fazit von Pfaller: „Die Menschen waren froh, dass sie eine spirituelle Pause vom Alltag machen können.“ Heuer spürte der Pfarrer sehr stark, dass „eine Verbindung zum Schicksal Jesu zu sehen ist“. Die Herbergssuche als Gleichnis mit den Flüchtlingen, die ihre Heimat verlassen mussten. (ab)

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