Die Waldorfschule soll in den Osten Weilheims

Weilheim - Am Narbonner Ring in Weilheim könnte eine Waldorfschule entstehen. Der Bauausschuss des Stadtrates jedenfalls sprach sich am Dienstag einstimmig für diesen Standort aus.

Dabei handelt es sich um ein zurzeit landwirtschaftlich genutztes Areal östlich des Narbonner Ringes - und zwar, stadtauswärts gesehen, links von der Verlängerung der Hardtkapellenstraße. Im Rathaus firmiert die Fläche noch als „ehemaliges Erdbeerfeld“: Ein solches befand sich dort, ehe die Stadt die Fläche vor Jahren kaufte.

Wie und zu welchen Bedingungen dieses städtische Grundstück der „Freien Waldorfschule Weilheim“ zur Verfügung gestellt werden könnte, darüber will der Hauptausschuss am Mittwoch (in nicht-öffentlicher Sitzung) beraten. Dr. Norbert Vidal, Chef der BfW-Fraktion, nannte die Schulpläne und den Standort grundsätzlich „begrüßenswert“, betonte aber: „Wir werden uns mit Sicherheit nicht leisten können, das Grundstück zu verschenken.“ Die Frage sei, ob der Betreiber die Schule dort tatsächlich finanzieren könne.

Im Bauausschuss war die Frage gestern freilich nur, ob eine Schule an dieser Stelle vorstellbar sei. Klare Antwort quer durch die Fraktionen: „Ja“. Nur Alfred Honisch sprach von einem „uneinheitlichen Meinungsbild“ bei „Grüne-UWV-FDP-Nowak“. „Wir haben dieses Feld mal gekauft, damit an dieser Stelle Entwicklung passiert“, erinnerte CSU-Sprecher Klaus Gast: Eine Schule passe gut dort an den Ortsrand, die Erschließung sei unproblematisch. Petra Arneth-Mangano (SPD) betonte, dass die Philosophie der Waldorfschule „eine gewisse Nähe zur Natur“ beinhalte, deshalb werde sich die Bebauung gewiss einfügen.

Zu Papier zu bringen, wie die Schule dort konkret aussehen könnte, das ist laut Bürgermeister Markus Loth (BfW) nun „Hausaufgabe“ für die Waldorf-Initiative. Über die Planung spreche dann wiederum der Bauausschuss, ehe der Stadtrat entscheide.

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