Direkt am Ammersee führt der neue Radweg von Herrsching in Richtung Aidenried vorbei. Foto: Schubert

Zu nah am Wasser gebaut

Aidenried - Der neue Radweg am Ammersee verläuft nach Ansicht eines Kritikers zu nah am Wasser, was Folgen habe.

Vor zwei Jahren ist der von Herrsching kommende Radweg vom Froschgartl nach Süden verlängert worden. Dies war der erste Abschnitt bei Lückenschluss im Radwegenetz auf der Ostseite des Ammersees. Der zweite Abschnitt, der das derzeitige Ausbauende mit dem Parkplatz an der Gaststätte „Aidenried“ verbindet, soll folgen. gegen den Lückenschluss als solchen ist ncihts zu sagen, ber gegen die Trasse, so ein Kritiker: „Der Weg ist zu nahe am Wasser“, stellt der Landschaftsarchitekt fest, bei hohem Wasserstand werde der Weg überschwemmt und ausgespült. Die Schäden bei der ersten Überschwemmung seien so groß gewesen, dass der Weg ausgebessert werden musste. Nach dem jüngsten Hochwasser seien schon wieder Schäden zu sehen. Eva Welker von Staatlichen Bauamt in Weilheim sagte auf Nachfrage der Heimatzeitung, dass bei der Planung drei Variaten in Betracht gezogen wurden. Bei einer habe der Radweg noch weiter unten gelegen, bei einer anderen unmittelbar am Fahrbahnrand. Schließlich wurde die dritte Variante gebaut. Diese sei nicht optimal, sondern ein Kompromiss.

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