Den „Weilheimer Krug“ erhielt Elisabeth Wiedemann-Scherr (2.v.l.) von Bürgermeister Markus Loth (3.v.l.) mit dem Ludwig-Pütrich-Preis. Flankiert werden die beiden von Angelika Flock und Horst Martin. Foto: Ralf Ruder

Weilheim dankt großzügiger Spenderin

Weilheim - Das kommt nicht alle Tage vor: Die Stadt Weilheim bekam eine Villa geschenkt.

Nach dreijähriger Pause verlieh die Stadt Weilheim wieder ein „Ludwig-Pütrich-Preis“. Selbigen erhalten seit 2001 in unregelmäßigem Abstand Personen oder Institutionen, die sich als Wohltäter gegenüber der Stadt erweisen. Den Preis, dessen äußeres Zeichen eine Nachbildung des 1655 in Dießen geschaffenen „Weilheimer Kruges“ ist, erhielt heuer Elisabeth Wiedemann-Scherr.

Die zierliche 93-Jährige ist bislang vor allem als Keramikkünstlerin bekannt. Ihre farbenprächtigen Mosaike hängen im Krankenhaus, in der Sparkasse und bei der Feuerwehr. Künftig wird ihr Name aber auch mit einer, wie Bürgermeister Markus Loth sagte, „großherzigen Schenkung“ verbunden sein: Elisabeth Wiedemann-Scherr hat ihr Anwesen dem Bürgerheim für betreutes Wohnen übertragen.

„Als Stadt können wir uns glücklich schätzen, dass wir Bürgerinnen wie Elisabeth Wiedemann-Scherr in unserer Mitte haben, die nicht nur an sich selbst, sondern auch an ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger denken und für diese auch handeln“, sagte Loth.

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