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Er kann es nicht lassen: Bereits zum vierten Mal steckte dieser Dackel im Dachsbau fest. 

„Mir fehlen die Worte“

Ist das Deutschlands dümmster Dackel? Weilheimer Feuerwehr verzweifelt an diesem Hund

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„Mir fehlen die Worte“, sagt der stellvertretende Kommandant der Weilheimer Feuerwehr. Zum vierten Mal mussten die Einsatzkräfte wegen desselben Dackels ausrücken. 

Weilheim – Fast zwei Jahre lang war Ruhe. Doch vergangene Woche musste die Weilheimer Feuerwehr wieder ausrücken, als sie die Meldung „Hund im Dachsbau“ von der Polizei übermittelt bekam. Am Ammerdamm steckte ein Dackel fest – und das bereits zum vierten Mal.

„Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte“, so Weilheims stellvertretender Kommandant Stefan Herbst. Gleich nach Eingang der Meldung sei den Einsatzkräften klar gewesen, dass es sich bei dem Hund um den „Wiederholungstäter“ handeln musste, der zuletzt im August 2017 mit Hilfe von Schaufeln und Pickeln und schließlich durch den Einsatz eines Baggers aus seiner misslichen Lage befreit worden war. Mit seinem Ausflug schaffte es der Weilheimer Dackel sogar in die überregionale Berichterstattung. „Hier in der Gegend ist das der einzige Hund, dem so etwas passiert – zum Glück“, sagt Herbst.

So gelang der Weilheimer Feuerwehr die Dackel-Rettung

Schweres Gerät musste dieses Mal nicht angewendet werden, um den Dackel zu befreien. Mit einem beherzten Griff gelang es dem stellvertretenden Kommandanten, das Tier aus dem Dachsbau wieder ans Tageslicht zu ziehen. Ob die unterirdische Behausung bewohnt war, kann er nicht sagen. „Ich habe einfach gehofft, dass zu diesem Zeitpunkt kein Dachs darin war. Schließlich habe ich meine Hand da reingesteckt“, sagt er.

Obwohl die Hunderettung in diesem Fall glimpflich ausging, ist Herbst alles andere als begeistert. „Ehrlich gesagt haben wir wirklich überlegt, ob wir noch einmal eingreifen sollen. Ansonsten hätte ein Bauunternehmen anrücken müssen. Da wären schnell mehrere 1000 Euro fällig geworden“, sagt er.

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Unverständnis für Dackel-Besitzerin: „Das ist unglaublich“

Herbst kann nicht verstehen, warum die Besitzerin des unfolgsamen Tieres nicht einfach eine andere Gassi-Runde wählt. Schon beim letzten Rettungseinsatz war ihr das nahe gelegt werden. „Es gibt in Weilheim doch so viele schöne Ecken, um spazieren zu gehen“, so der stellvertretende Kommandant. Sollte ein Tier ein oder sogar zwei Mal von der Feuerwehr befreit werden müssen, sei es „vielleicht auch einfach unglücklich gelaufen“, so Herbst weiter, „aber vier Mal – das ist doch unglaublich.“

Video: Ein Tag mit der Tierrettung München

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