Sperrung wegen Feuerwehreinsatz: Schienenersatzverkehr für S7 und S20

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Besuch im Außengelände: die Trachtlerinnen der „Tiefenbachtaler“ Etting am Stand von „Erdgas Südbayern“.

21. Oberlandausstellung

Aussteller ziehen positive Bilanz

Nach einem etwas schwachen Auftakt folgten drei sehr gut besuchte Tage. Insgesamt zählte die 21. Orla rund 36 200 Besucher – fast ein Rekord, wie Ausstellungsleiter Josef Albert Schmid feststellte.

Weilheim – „Um 50 Prozent übererfüllt“ haben sich die Erwartungen der Peitinger Firma „Markus Stöger“, wie Claus Gallenberger gestern feststellte. Den Grund für das Interesse der Orla-Besucher an den Photovoltaik-Anlagen sieht Gallenberger im lukrativen Eigenverbrauch von Solarstrom, der um zwei Drittel billiger sei als der gekaufte Strom. Der Stand auf der Orla habe sich gelohnt.

Zufrieden zeigte sich auch Maximilian Barnickel. Am Stand der Schongauer Firma „Wechner“ habe rege Nachfrage nach Wärmepumpen geherrscht. Viele Besucher seien Häuslebauer gewesen, die mit Solarstrom und einer Wärmepupe heizen wollten.

Für Alexander Gallner war der Stand auf der Orla aus einem Grund wichtig. Der „Toyota“-Händler präsentierte seine Fahrzeuge bisher nur auf der Autoschau. Mit dem Stand auf Orla habe er erstmals „ein ganz anderes Publikum erreicht“ – auch ältere Leute, die eine Freizeitveranstaltung besuchen wollten und sich dann doch über die Vorteile der Hybrid-Technik informierten. So konnte er die Gelegenheit nutzen, um in einer neuen Kundengruppe Kontakte zu knüpfen.

Ganz konkret gelohnt hat sich der Messe für Josef Annaberger von „Adlerhaus“, die schon lange auf der Orla ist. „Bis jetzt hat immer was rausgeschaut“, so Annaberger, „und diesmal sieht’s auch gut aus.“ Wichtig sei ihm auch das regionale Einzugsgebiet der Messe: „Da stehen schon 400 von unseren Häusern, und wir treffen hier viele unserer bisherigen Kunden.“

Einen Trend zum Kaltwintergarten stellte Paul Balser von der Metallbaufirma „Balser“ fest. Viele Eigentümer würden an ihre Einfamilienhäuser einen Wintergarten anbauen, um ein „erweitertes Wohnzimmer für den Sommer“ zu haben.

Jana Krämer hat „einige neue Mitglieder“ für den VdK gewinnen können. Ziel des modernen Sozialverbands sei es aber vor allem, über dessen Leistungen wie Rechtsberatung und die Veranstaltungen zu informieren. Dafür sei die Orla mit ihrem breit gefächerten Publikum der richtige Ort.

Am Stand der Stadtwerke galt das Interesse laut André Behre vor allem dem Angebot an Strom und Gas. Die Bürger fragten aber auch nach erneuerbaren Energien und der Geothermie in der Lichtenau, für die die Stadtwerke gar nicht zuständig seien.

„Es wäre fast eine Rekord-Orla geworden“, stellte Josef Albert Schmid gegen Ende der Messe fest. Nur der heftige Regen am Sonntagvormittag habe die Besucherzahl etwas gedrückt. Aber schon mittags ging es wieder rund. Insgesamt waren an den fünf Tagen rund 36 200 Besucher gekommen. Schmid sieht die Orla mit ihrem starken Regionalbezug auf dem richtigen Weg. Sie sei keine der vielen Messen, wo die Besucher nur austauschbare Angebote anschauen könnten, sondern biete die Möglichkeit zum Mitmachen – nach dem Motto „von uns für uns“. Diese stärke die Identifikation der Aussteller und Besucher mit der Oberlandausstellung.  

Alfred Schubert

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