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Die Organisatoren des Hochschulforums: (v.l.) Rosemarie Bastuck, Direktorin der FOS/BOS Weilheim, Adelheid Meyer (Gymnasium Weilheim), Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Robert C. Mayer (Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“) und Christiane Wurm (Landratsamt).

3. Weilheimer Hochschulforum

Rundumservice für angehende Abiturienten

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Das Hochschulforum des Landkreises Weilheim-Schongau geht heuer mit einer neuen Rekord-Ausstellerzahl in seine dritte Auflage. Die Veranstaltung versteht sich mittlerweile als Angebot für alle Schüler im Oberland.

Landkreis – „Abi – und was dann?“ – unter diesem Motto findet am Freitag, 1. Februar, ab 12.30 Uhr das Hochschulforum im Landkreis Weilheim-Schongau in der Stadthalle Weilheim statt.

Es ist bereits das dritte Hochschulforum in Folge, „eine solche Erfolgsgeschichte muss man einfach weiterschreiben“, sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß bei der Vorstellung des Programms. Auch heuer rechnen die Veranstalter – der Landkreis, der Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ und die Sparkasse Oberland – mit mehr als 1000 Schülern aus der gesamten Region, die sich informieren wollen. Auch das Interesse der Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen sowie Unternehmen, die duale Ausbildungsgänge anbieten, wächst immer weiter, wie Robert C. Mayer vom Organisationsteam berichtet. „Alle Seiten profitieren am Ende davon“, sagt er. Die Schüler, weil sie hier konzentriert an einer Stelle Informationen bekommen, die sie sich sonst mühsam zusammensuchen müssten, was teilweise mit weiten Wegen verbunden wäre. Die Hochschulen, die hier gezielt für ihre Studiengänge werben können. Die Unternehmen und Behörden, die sich hier mit dem dringend benötigten Nachwuchs versorgen können.

Das Organisationsteam hat für die Veranstaltung am 1. Februar einige Verbesserungsvorschläge eingearbeitet, die auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre basieren. „So haben wir den Busfahrplan anders getaktet“, sagte Mayer. Früher war es so, dass die Busse alle direkt nach Schulschluss von Schongau, Penzberg und Murnau aus nach Weilheim gefahren seien. „Die Konsequenz war, dass alle Schüler nahezu zeitgleich ankamen. Es war erst proppenvoll und nach anderthalb Stunden leer“, berichtet er. Heuer seien die Busfahrzeiten gestaffelt, um die Besucherströme besser zu verteilen.

Veranstaltung kostet rund 10 000 Euro

Das lege man auch den Schulen in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg, Garmisch-Partenkirchen und Landsberg, die offiziell eingeladen wurden, ebenfalls ans Herz. Zumindest aus dem Tölzer Raum und vom Gymnasium in Ettal (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) habe man bereits Zusagen erhalten.

„Wir raten den eingeladenen Landkreisen, Busse für die interessierten Schüler bereit zu stellen – genau so, wie wir verfahren“, meinte Landrätin Andrea Jochner-Weiß. Rund 10 000 Euro lassen sich der Landkreis Weilheim-Schongau und die Sparkasse Oberland die Veranstaltung alles in allem kosten. Ein erheblicher Teil des Budgets geht dabei für die Busse drauf, die von Penzberg, Schongau und Murnau aus nach Weilheim fahren.

Besonderes Augenmerk wurde heuer auch auf ein möglichst breitgefächertes Angebot gelegt. So können sich die Schüler am 1. Februar „über Studiengänge von A wie Architektur bis Z wie Zahnmedizin“ informieren, stellen sich nicht nur zahlreiche Universitäten, Hochschulen und Organisatoren aus Bayern, sondern auch aus Insbruck, Salzburg und Kufstein vor.

Als optimale Ergänzung werden auch sechs Vorträge im Rahmen des Hochschulforums angeboten. Um 13 Uhr geht es mit „Vorteile eines Gap-Years – Ein Sprungbrett fürs Leben“ los, 13.35 Uhr folgt „Studieren an der Ludwig-Maximilians-Universität“, 14.10 Uhr „Weltfreiwilligendienst“, 14.45 Uhr „Das duale Studium in Bayern“, 15.20 Uhr der Vortrag „Studieren an der Technischen Universität München“ und um 15.55 Uhr „Wie finanziere ich mein Studium?“.

Weitere Informationen

gibt es unter www.weilheim-schongau.de/aktuelles/veranstaltungen/hochschulforum-2019. Dort sind auch alle Firmen aufgeführt, die über das duale Studium informieren.

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