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Premiere bei der Bürgerstiftung. Pfadfinder und Musikanten fanden sich zu der Stiftungsausschüttung ein. Das Foto zeigt: Petra Arneth Mangano (Stiftungsrat, links). Bürgermeister Markus Loth und Stadtkapellen-Vorstand Rainer Heindl am linken Scheck, rechts hinter Loth Dr. Johannes Langer (Stiftungsrat), am rechten Scheck Eva Rottman (Förderkreis Pfadfinder) mit Sparkassendirektor Josef Koch, daneben Anton Schreitt (Stiftungsrat). 4. von rechts ist Marcel Jungmann (Stammesführer der Pfadfinder). 

Erste Ausschüttung der Bürgerstiftung

8000 Euro als erste Spende

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Weilheim – Im Weilheimer Stadtrat war sie nicht unumstritten, doch im März 2013 wurde die Bürgerstiftung dann gegründet. Nun wurden die ersten 8000 Euro im Rahmen einer kleinen Feierstunde ausgeschüttet. 

4000 Euro gingen an den Pfadfinder-Förderkreis Weilheim, 4000 an die Stadtkapelle. Grundstock der Stiftung sind 100 000 Euro aus der Stadtkasse sowie 10 000 Euro, die die „Vereinigten Sparkassen“ zuzahlten. Die Bürgerstiftung der Stadt ist eine Stiftung in der Stiftergemeinschaft der Sparkasse. Gefüllt wird sie aber auch durch Spenden, wie Sparkassendirektor Josef Koch sagte. Erbschaften sind ebenso dafür geeignet wie Zustiftungen zu Lebzeiten für ein wohltätiges Vorhaben in der Heimatstadt Weilheim, sei es kultureller, sportlicher oder sozialer Art.

Die Weilheimer Sparkasse organisiert zwar die Stiftung, wer das Geld bekommt, ist laut Koch aber nicht ihre Sache. „Der Stiftungsrat, dem der erste Bürgermeister und vier Stadträte angehören, bestimmt, welchen zu fördernden Einrichtungen, Organisationen und Projekten die Stiftungserträge zugutekommen“.

„In den fast vier Jahren ihres Bestehens ist in der Bürgerstiftung durch Erträge und großzügige Spenden von Weilheimern ein ansehnlicher Betrag zusammenkommen“, sagte Loth. Der Stiftungsbeirat habe sich in seiner Oktobersitzung für den Antrag der Pfadfinder und den der Stadtkapelle entschieden.

Der Pfadfinder-Förderkreis kümmert sich ehrenamtlich um die Jugendarbeit des Weilheimer Stammes „Sir Francis Drake“. Diesem steht laut Loth seit etwa zwei Jahren ein Gebäude in der Au als Heim zur Verfügung. Die beiden Häuschen aus der Nachkriegszeit seien aber renovierungsbedürftig. Viele Arbeiten hätten die Pfadfinder selbst erledigen können, Reparaturen an Dach und Heizung könnten sie aber nicht selbst erledigen. „Das Stammesheim ist für uns enorm wichtig“, so Marcel Jungmann von der Stammesführung. Dass die Pfadfinder nun Handwerker einschalten könnten, würde sie sehr entlasten. Denn es sei nicht immer einfach, Schule und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen, so Jungmann.

Die Stadtkapelle, die den kleinen Festakt musikalisch umrahmte, hat die 4000 Euro für die Renovierung und Neuorganisation ihres umfangreichen Notenarchivs erhalten. Dieses umfasst, wie Vorstand Rainer Heinl sagte, rund 1700 Orchesterwerke auf einer Länge von 48 Regalmetern.

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