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Für rund ein Jahr werden am ehemaligen Güterbahnhof Parkplätze eingerichtet. 

Aber nur auf Zeit

Ehemaliger Güterbahnhof wird Parkplatz für 157 Autos

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Das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs in Weilheim – das südlich des Bahnhofsgebäudes liegt, zwischen Gleisanlage und Bahnhofgasse – wird ab Herbst für gut ein Jahr als Parkplatz genutzt: Bis zu 157 Autos sollen dort abgestellt werden können.

Weilheim – Die Fläche dient als Ersatz für die Stellplätze, die am Öferl wegfallen, während die Stadtwerke dort das neue Parkhaus bauen. Der Bauausschuss des Weilheimer Stadtrates hat dem dafür nötigen Bauantrag in seiner jüngsten Sitzung einhellig zugestimmt. Grünen-Sprecher Alfred Honisch verwies auf ein Gutachten, demzufolge es auf dem Gelände beispielsweise geschützte Zauneidechsen gibt. Doch die könne man „umsiedeln“, hieß es seitens des Stadtbauamtes, und letztlich sei die Genehmigung Sache des Landratsamtes.

Das Grundstück des einstigen Güterbahnhofs ist inzwischen an einen Investor aus München verkauft worden. Dieser plant dort Wohn- und Gewerbebebauung, will damit aber laut Stadtwerke-Vorstand Peter Müller frühestens 2021 beginnen. Die Nutzung als Parkplatz ist befristet bis Ende 2020, die Stadtwerke pachten das Areal für diese Zeit. Die noch bestehende „Panzerrampe“ werde dafür beseitigt. Ob der Investor auch das Lagergebäude noch vorher abreißen lässt, sei offen, so Müller. Denn für die zwischenzeitliche Parkplatz-Nutzung wäre das nicht nötig.

Gedacht ist der Parkplatz, der über die Bahnhofstraße angefahren wird, ausschließlich für Inhaber einer Jahresparkkarte. Für jene können auf dem Areal alle Stellplätze untergebracht werden, die während der Bauzeit am Öferl wegfallen, wie Müller erklärt. Für Autos ohne Jahreskarte würden am Öferl aber genügend Plätze bleiben.

Der Übergangsparkplatz soll nach den Sommerferien hergerichtet werden. Wenn er benutzt werden kann, werden die Stadtwerke laut Müller sowohl dort als auch am Öferl für einige Tage Personal abstellen – „bis alles läuft“.

Das neue Parkhaus am Öferl mit seinen voraussichtlich 324 Stellplätzen soll zum Schuljahr 2020/21 fertig sein und benutzt werden können. Ob die Stadtwerke dann auch die Bewirtschaftung der anderen Stellplätze in diesem Bereich auf der Westseite des Bahnhofs übernehmen, ist nach den Worten von Geschäftsführer Müller „noch offen“.

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