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Daumen hoch für die Jugendfeu erwehr: Mit diesem Plakat soll Interesse für die Feuerwehr geweckt werden.

Übungen in vielen Gemeinden

Aktionswoche der Feuerwehren: Informieren, üben, Nachwuchs gewinnen

Die Feuerwehraktionswoche startet. Von 15. bis 28. September finden Übungen statt, an denen sich mehrere Feuerwehren beteiligen. Es soll vor allem Nachwuchs gewonnen werden.

Landkreis – An der Feuerwehraktionswoche, die von Samstag, 15. September bis Samstag, 22. September auch im Landkreis stattfindet, beteiligen sich viele Feuerwehren. Es gibt zahlreiche Aktionen, Übungen und Veranstaltungen rund um die Feuerwehr wie zum Beispiel Tage der offenen Tür, Aktionstage und spezielle Übungen. Ziel dieser Aktionen ist über die Tätigkeitsfelder und Spezialgebiete der Feuerwehren zu informieren und Jugendliche dazu zu animieren, bei der Feuerwehr aktiv zu werden (Programm siehe Kasten). Die Weilheimer, Unterhausener und Marnbach-Deutenhausener Feuerwehr hält ihre Übung nach der Aktionswoche am Freitag, 28. September, in Unterhausen ab.

„Die Jugendfeuerwehren sind unsere Zukunft. Auf sie sind wir angewiesen.“, sagt Kreisbrandrat Dr. Rüdiger Sobotta. Um die Jugendfeuerwehren in Bayern zu stärken, startete der Landesfeuerwehrverband auch in diesem Jahr eine Kampagne zur Nachwuchsgewinnung unter dem Motto „Begegnen – Bewegen – Bewirken“ und mit dem Hashtag „FINDEDEINFEUER“.

Jugendliche sollen fürs Ehrenamt begeistert werden

Aktuell engagieren sich rund 320 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren bei den 53 Feuerwehren im Landkreis. Etwa 40 Mädchen sind hier bei der Feuerwehr aktiv. „Diesen Stand gilt es zu halten, wenn möglich sogar auszubauen“, sagt Sobotta.

Nähere Informationen finden sich auf der Homepage www.ich-will-zur-jugendfeuerwehr.de. Zudem wurden „findedeinfeuer“-Accounts auf Facebook, Instagram und YouTube angelegt. Diese haben als Zielgruppe Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. „Wir bemühen uns hier, eine Community zu bilden und den Jugendlichen das Thema ,Ehrenamt und Feuerwehr’ nahe zu bringen“, erklärt Sobotta. Das werde auf humorvolle Weise aber auch mit informativen Themen wie etwa Berichten über Rettungshundestaffeln umgesetzt, so der Kreisbrandrat. Er wünscht sich, dass möglichst viele Eltern, Jugendwarte, Freunde und Bekannte die Buben und Mädchen, die sich für die Feuerwehr interessieren auf diese Seiten aufmerksam machen.

Nähere Infos

finden Buben und Mädchen auf der Homepage www.ich-will-zur-jugendfeuerwehr.de.

Von Kathrin Hauser

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