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Alltag am Pendlerparkplatz: Die Autos stehen kreuz und quer,manchmal dann auch im Weg. 
Am Pendlerparkplatz in Weilheim fehlen Parkplätze - das führt regelmäßig zum Chaos.
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Am Pendlerparkplatz in Weilheim fehlen Parkplätze - das führt regelmäßig zum Chaos.
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Am Pendlerparkplatz in Weilheim fehlen Parkplätze - das führt regelmäßig zum Chaos.

Weilheim

Wildwest am Pendlerparkplatz

Am Weilheimer Bahnhof fehlen Parkplätze. Am Park+Ride-Platz „Am Öferl“ heißt es meist schon ab 7 Uhr: Nichts geht mehr. Jetzt sperrte die Stadt auch noch die Grünflächen, die als Notparkplätze genutzt wurden.

Weilheim– Ortstermin am P+R-Platz in Weilheim, es ist kurz nach 7 Uhr.Celina Schmidt (18) aus Eberfing ist auf dem Weg zum Automaten, um ein Tagesticket zu ziehen. Celina Schmidt gehört zu jenen, die „Am Öferl“ immer wieder auf Stellplatzsuche sind, und nicht immer einen finden. Mit der Folge, dass es wie im Wilden Westen zugeht, Autos kreuz und quer abgestellt werden, notfalls auch auf den Zufahrten, so dass andere blockiert werden.

Celina Schmidt beklagt, dass „hier nie Platz ist“. Sie und zwei Freundinnen kommen mit zwei Autos, um von Weilheim aus mit dem Zug nach Starnberg zu fahren, wo sie eine Ausbildung machen. „Früher haben wir wenigstens auf der Wiese parken können, aber da sind jetzt diese Holzbarrieren“, kritisiert sie.

Andreas Wunder, der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, kennt diese Probleme, und auch die Klagen darüber. Die Stadt war es auch, die die Grünflächen vor wenigen Tagen abpflockte und ein Halteverbotsschild aufstellte. So soll verhindert werden, dass sie zerstört werden, verteidigt Wunder dieses Vorgehen.

Das Areal „Am Öferl“ mit seinen 276 Parkplätzen gehört zum Teil der Stadt und zum Teil der Bahn. Es wird aber von der Stadt bewirtschaftet, sie sorgt beispielsweise für die Beleuchtung und das Schneeräumen. Die Parkgebühren liegen bei einem Euro für einen Tag, 15 Euro für einen Monat und 100 Euro für eine Jahreskarte. Von Letzteren wurden im vergangenen Jahr 120 ausgegeben. Eine Frau aus Polling, die täglich mit dem Zug nach München fährt, und eine solche Karte besitzt, ärgert sich: „Zahlen darf ich, aber Parken muss ich oft woanders, weil kein Platz frei ist“. „Wir sagen ganz klar, das diese Karten keine Parkplatz-Garantie sind“, so Wunder, sie stellten nur eine Verbilligung dar.

Dass sich das tägliche Parkchaos „Am Öferl“ noch steigern lässt, erlebte Franz Rohleder aus Rottenbuch. „Praktisch an jedem verfügbaren Eck steht ein Auto“, beschreibt er den Alltag. Vor einigen Tagen bildeten dann aber auch noch zig Lastwagen „eine Art Wagenburg“. „Die Zufahrt zu den gut 30 bis 40 freien Plätzen war verstellt“, so Rohleder.

Dass die Bahn den P+R-Platz offensichtlich im Zug ihrer Bauarbeiten mit Beschlag belegt, will die Stadt unterbinden. „Das geht nicht“, so Wunder, zumal die Stadt überhaupt nicht darüber informiert worden sei.

Und wie schaut es mit einer Erweiterung des Parkplatzes aus? Eine solche sei nicht in Sicht so Wunder, der einen Traum hat: einen Bahnhalt in Polling mit einem großem Parkplatz für Pendler.

gre

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