Frau stundenlang gefesselt, geschlagen und gewürgt: SEK-Einsatz in Kirchheim

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arbeitsmarkt im märz

Aufschwung – nicht nur des   Wetters wegen

Der Arbeitsmarkt in der Region ist weiter im Aufschwung – und das liegt nicht nur am Wetter. Denn auch gegenüber dem Vorjahr ging die Quote der Arbeitslosen im Agenturbezirk von 3,0 auf 2,7 Prozent zurück.

Landkreis – Derzeit sind in den fünf Landkreisen Starnberg Fürstenfeldbruck, Landsberg, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau knapp über 10000 Frauen und Männer offiziell als arbeitslos registriert – über 700 weniger als vor einem Jahr. Jeder Zehnte von diesen ist derzeit unter 25 Jahre alt.

Im Landkreis insgesamt stellt sich die Situation im Raum Schongau noch etwas besser dar als im Altlandkreis Weilheim, vor einem Jahr noch war es umgekehrt. Am stärksten war der Rückgang an Arbeitslosigkeit im März im Nachbarlandkreis Garmisch-Partenkirchen. Der Raum Landsberg verzeichnet mit 2,5 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote.

Laut Robert Ernst, Bereichsleiter bei der Agentur für Arbeit in Weilheim, ist die Nachfrage nach Arbeitskräften, vor allem nach Facharbeitern, nach wie vor hoch, obwohl die Zahl der Stellenzugänge gegenüber Februar etwas zurückgegangen ist. Die gute Lage zeigt sich auch am Ausbildungsmarkt: 2721 Jugendlichen auf Lehrstellensuche stehen 2982 offene Lehrstellen gegenüber. Im Landkreis geht die Schere noch weiter auseinander, 635 Bewerbern stehen 485 offene Ausbildungsstellen gegenüber. „Eine Ausbildung zu absolvieren, selbst wenn man etwas älter ist, ist die entscheidende Investition in die Zukunft“, wird Ernst im Monatsbericht der Arbeitsagentur zitiert.

Um Menschen ohne Ausbildung zu unterstützen, hat die Agentur in Zusammenarbeit mit der „Bertelsmann Stiftung“ einen Test namens „Myskills“ entwickelt. In diesem Verfahren soll geklärt werden, wie gut sich zum Beispiel Zuwanderer in bestimmten Berufen auskennen. Der Tests umfasst 120 Fragen und dauert etwa vier Stunden, so die Agentur, die darauf setzt, dass so diesen Menschen besser geholfen werden kann, zum Beispiel mit einer Anschlussqualifizierung.  Johannes Thoma

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