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Wird auch aufgestockt: das ehemalige Internat der Landwirtschaftsschule, in dem das Landratsamt Büros hat. 

Wegen akuter Raumnot

Auch Landratsamtist Großbaustelle

Der Landkreis saniert und baut Schulen, und er saniert und baut Krankenhäuser um. Jetzt baut er auch für sich, besser gesagt für die Beschäftigten des Landratsamtes, die laut Kämmerer Norbert Merk „unter einer akuten Raumnot leiden“

Weilheim

 4,2 Millionen Euro steckt der Kreis in die Modernisierung und Erweiterung des über 50 Jahren alten Gebäudes, das etwas zurückgesetzt an der Pütrichstraße 10a liegt.

Im ersten und einem zusätzlichen zweiten Stockwerk - dieses wird ab September draufgesetzt –, werden bis September 2018 an die 45 Arbeitsplätze für Landratsamts-Mitarbeiter entstehen, einziehen wird dort laut Merk die „gesamte Finanzverwaltung außer der Kasse“. Das Gebäude wird dann dank des Einbaus eines Aufzugs barrierefrei sein. „Wir sind gut im Zeit- und Kostenrahmen“, ist Merk zuversichtlich, dass der Termin eingehalten werden kann.

Anschließend werden die „sehr veralteten“ Räume für die „Abteilung „Hauswirtschaft“ der Landwirtschaftsschule im Erdgeschoss und im Keller auf Vordermann gebracht. Die Küche wird saniert und es werden zeitgemäße Unterrichtsmöglichkeiten für die Fächer „Wäschepflege“ und „Putzen“ geschaffen. Weitere 800 00 Euro wird dieser zweite Bauabschnitt kosten, der im Herbst 2018 angepackt wird.

Bei dem um 1963 gebauten Gebäude handelt es sich um das ehemalige Internat der Landwirtschaftsschule, in dem das Landratsamt seit längerem Büros für die Kommunale Abfallwirtschaft, den Gutachterausschuss und die Gleichstellungsstelle hatte. Es befindet sich „weitestgehend noch im Originalzustand und weist einen hohen Sanierungsbedarf auf“, so Merk. Fenster, Fassade, Dach, alles muss energetisch saniert werden.

Keine Baustelle ohne Überraschung. So stellte sich bei Abbrucharbeiten in dem Gebäude heraus, dass die Heizungsleitungen so marod sind, dass sie erneuert werden müssen und dass die tragende Konstruktion in Teilbereichen im Erdgeschoss nicht so ausgeführt wurde, wie anhand der Bestandspläne angenommen wurde.

Für die Zukunft ist für die Wärmeversorgung eine Quartierlösung in Zusammenarbeit mit der Stadt für mehrere Gebäude geplant. Doch das ist eine andere Baustelle.

gre

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