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Ein provisorischer Radlparkplatz mit einfachen Bügeln entsteht vor dem „Telekom“-Gebäude an der Bahnhofstraße als Ersatz für die Plätze, die den Bauarbeiten weichen müssen.  

Bahnhof Weilheim

Aufregung um Stahlbügel als Radständer

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Aufregung am Weilheimer Bahnhof: Dort finden sich plötzlich Bügel an denen Fahrräder abgestellt werden können. Sie sind aber  nur ein Provisorium.

Weilheim – Mit dem Rad zum Bahnhof fahren, das ist für hunderte von Weilheimer Zugpendlern jeden Tag aufs Neue selbstverständlich. Am Dienstag hatten sie ein großes Thema: die neuen Radständer an der Bahnhofsstraße. Die Entfernung von dort zum Bahnhof war laut Auskunft eines Betroffenen ebenso Gesprächsstoff wie die Bügel, die so manchem ungeeignet zum Anbringen mehrerer Räder erscheinen.

Laut Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt ist der neue Abstellplatz für Räder nur ein Provisorium. Es wird notwendig, weildie Vorarbeiten für den Bau des neuen Busbahnhofes beginnen. Dazu müssten Radständer, die bislang nördlich des Bahnhofs standen, verlegt werden – und zwar nach Süden. Vor dem „Telekom“-Gebäude werden auf ehemaligen Autoparkplätzen provisorische Abstellplätze geschaffen, so Andrea Roppelt gestern. Eingesetzt werden dazu auch provisorische Bügel, die in Zukunft an andere Ausweichplätze wandern könnten. Diese Übergangs-Radständer haben nach Auskunft der Stadtbaumeisterin nichts mit jenen rund 600 neuen Fahrradständern zu tun, die nach Fertigstellung des Busbahnhofs und der Sanierung des Bahnhofsumfeldes platziert werden. Dann kommen alle möglichen Modelle zum Einsatz, darunter Doppeldecker.

Die Verlegung der Radständer ist ein erster Schritt zur Vorbereitung der Bauarbeiten. Als nächstes wird der Bauplatz hergerichtet. Dazu wird das Gebüsch zwischen Bahnhof und Stellwerk gerodet, dann werden die Altlasten saniert und mögliche Blindgänger, die als Folge der Fliegerangriffe vom April 1945 im Boden liegen könnten, gesucht und weggeräumt, so Andrea Roppelt.

Der Bau des Busbahnhofs und die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes erfolgen hintereinander in zwei Bauabschnitten: 2018 der Busbahnhof, 2019 das Bahnhofsumfeld. Neben 600 Radständern wird es künftig auch ein separates Toilettenhaus mit Behinderten-WC, einen neuen Kiosk, zentrale Behindertenparkplätze, Taxistände und eine Bushaltestelle für den Stadtbus geben.

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