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Und los in vollem Sprint: Bei den 800-Meter-Läufen (hier der Start der U-10-Mädchen) waren die Kinder mit vollem Einsatz dabei.

81. Hans-Bayerl-Gedächtnislauf

Ein Lette gewinnt in der Weilheimer Au

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Weilheim - Zum zweiten Mal in Folge ging der Aulauf bei Regenwetter über die Bühne. Die Stimmung war dennoch prächtig. Und es ging international zu.

Die moderne Technik hinderte Karlis Leimanis am Jubeln. Als der Sieger des 10-Kilometer-Laufs die Ziellinie überquerte, musste er erst einmal sein am Arm befestigtes Smartphone, das ihm als Zeitmesser diente, ausschalten – in vollem Tempo kein leichtes Unterfangen. Ein paar Momente später, als er ausgeschnauft hatte, reckte der 25-Jährige dann doch lächelnd beide Arme in die Höhe. Sein Sieg war eine echte Besonderheit: Erstmals hatte ein Teilnehmer aus Lettland den Hauptbewerb beim Hans-Bayerl-Gedächtnislauf gewonnen. 

Und das passte zu dem internationalen Flair, das die 81. Auflage umwehte. In Zusammenarbeit mit dem Kooperationsteam „Aus Fremden werden Freunde“ des Pharmakonzerns „Roche“ waren in verschiedenen Läufen rund 50 Flüchtlinge am Start, von denen viele starke Platzierungen und Zeiten erreichten.

Über die 10 Kilometer war Leimanis mit 35:14 Minuten eine Klasse für sich. In Weilheim schaffte der 25-Jährige über die 10 Kilometer seinen ersten Sieg, inklusive einer persönlichen Bestzeit. „Ich bin mir aber sicher, dass ich noch schneller laufen kann“, sagte Leimanis. Der Titelverteidiger bei den Männern, Mathias Mayr, war diesmal nur Zuschauer. Eine hartnäckige Fußverletzung bremst den Sportler vom SV Eberfing seit Monaten aus. Immerhin: Seine Top-Zeit aus dem Vorjahr (34:02) blieb diesmal unangetastet.

Aulauf in Weilheim: Die Bilder

Die Organisatoren von der Leichtathletik-Abteilung des TSV Weilheim waren insgesamt zufrieden, auch wenn der Wunsch von Organisationschef Olaf Perwitzschky nach einer regenfreien Veranstaltung nicht in Erfülllung ging. Die Teilnehmerzahl lag mit rund 450 Startern etwas niedriger als im Vorjahr (rund 500). Für Perwitzschky war das aber kein Grund, enttäuscht zu sein: „Die Zahl ist gut.“ Immerhin waren die Rahmenbedingungen nicht einfach: Einerseits war das Wetter – immer wieder gingen heftige Schauer nieder – nicht gerade angenehm, andererseits gab es am Wochenende noch diverse andere Laufveranstaltungen in der Region. 

Wie in den Vorjahren gingen die Siegerehrungen der Kinderläufe ruck-zuck nach den jeweiligen Rennen über die Bühne. Einmal mehr waren es die Jüngsten, die besonders lautstark von Eltern, Großeltern und Geschwistern angefeuert wurden. 350-Meter- und 800-Meter-Läufe gehörten für die Youngster zum Programm. Hier geht's zu den Ergebnissen.

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