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Wer einen Schnitt von mindestens 1,4 schaffte, wurde von der IHK ausgezeichnet. Die Besten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau wurden mit Weilheims dritter Bürgermeisterin Angelika Flock und Herbert Klein fotografiert. 

Ausbildung abgeschlossen

„Happy End“ fürs erste Kapitel

 463 junge Männer und Frauen machten diesen Sommer nach der Ausbildung bei Unternehmen in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech ihren Abschluss bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern. Am Dienstag wurde der Erfolg in der Weilheimer Stadthalle mit 330 Besuchern gefeiert.

Weilheim – Eine Festrede ohne die üblichen Zitate „von großen Persönlichkeiten aus der Geschichte“ versprach der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau, Herbert Klein. Es gehe ihm um die persönliche Geschichte, die jeder selbst schreibe und deren erstes Kapitel die Absolventen bereits mit einem „Happy End“ abgeschlossen haben. Damit sei das Ende der Geschichte aber noch lange nicht erreicht. „Sie müssen Ihre Geschichte weiterschreiben“, sagte er zu den Berufsanfängern.

Danach wurde es märchenhaft. Die Geschichtenerzählerin Maria Schumacher trug das Märchen von Zarensohn vor, der es in seiner gesicherten politischen Position nicht für nötig hielt, einen nützlichen Beruf zu erlernen. Nachdem er bei einem Ritt über das Land nicht nur mehr gelernt hatte als je zuvor im Schloss, sondern auch sogar seine Traumfrau gefunden hatte, erlernte er ihr zuliebe doch noch einen Beruf, der ihm später das Leben rettete. Ob diese Geschichte nun ein Aufruf an die Absolventen war, weiter an ihrer Karriere zu arbeiten, oder ob der Aufruf den Politikern galt, ihre Schlösser zu verlassen und bei einem Ritt über das Land mehr über die Menschen zu erfahren, blieb offen.

Damit das Weiterlernen leicht fällt, wurden die Besten – das sind alle, die einen Notendurchschnitt unter 1,4 erreicht haben – besonders geehrt. Sie erhielten einen Gutschein im Wert von 200 Euro – einzulösen für eine Weiterbildung bei der IHK. Eine Absolventin, die ihn einlösen will, ist Manuela Schuster aus Wessobrunn. Die Großhandelskauffrau will sich neben ihrer Arbeit weiterbilden, um zusätzliches Fachwissen zu erwerben. „Fachwirt“ heißt ihr nächstes Ziel.

Alfred Schubert

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