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Sie stellten den Ausbildungskompass vor: (von links) Justina Eibl, Dorothee Pschera („Echter“), Judith Dangel (Regionalmanagerin), Monika Uhl („Marketing & Markenentwicklung Uhl“) Andrea Jochner-Weiß, Hardi Lenk („Zimmerei Lenk“) Theresia Schweyer (Schweyer-Hof), Gerhard Eder (IHK Weilheim), Jürgen Werle (Mittelschule Weilheim) Roland Streim (Kreishandwerkerschaft Oberland). 

Ausbildungskompass vorgestellt

Lehrstellensuche auf 170 Seiten 

Er ist ein Gewinn für Arbeitgeber und junge Menschen auf Ausbildungssuche: der neue Ausbildungskompass, den der Landkreis in Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn erstellt hat. Nun wurde die 170 Seiten umfassende Broschüre vorgestellt.

Weilheim – Vom Maler bis zum Verwaltungs- und Finanzfachwirt sind darin die Berufsfelder erklärt, die im Oberland angeboten werden – hinzu kommen noch Möglichkeiten für ein duales Studium. Dafür hat das federführende Regionalmanagement des Landkreises rund 1900 Unternehmen angeschrieben. Im Ausbildungskompass präsentieren sich 264 Ausbildungsfirmen mit insgesamt 95 verschiedenen Berufen und 35 Angeboten zum zualen Studium. Der Interessent erfährt etwas zum Berufsbild, wie viel er im 1. Lehrjahr verdient oder welche Firmen die Ausbildungsrichtung anbieten. „Der Ausbildungskompass ist ein weiteres innovatives Beispiel unserer Initiativen um den Bildungsstandort Weilheim-Schongau. Auf Grund der großen Nachfrage wollen wir die Broschüre in Zukunft jährlich auflegen“, so Regionalmanagerin Judith Dangel bei der Präsentation in Weilheim. Die Broschüre ist auch ein Instrument, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Stark vertreten sind im Heft die Branchen „Automobil“ und „Gesundheitswirtschaft“ sowie papier-, holz- und metallverarbeitende Betriebe. Eher wenige Angebote gibt es in den Bereichen „Touristik“, „Landwirtschaft“, „Kultur- und Kreativwirtschaft“ und „Medien“. Allein der Bereich „Handel und Industrie“ bietet 152 Ausbildungsplätze an – die Landwirtschaft keine einzige Lehrstelle.

Der Kompass ist ein Gemeinschaftswerk der Landkreise Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Miesbach. Für jeden der Landkreise gibt es eine eigene Ausgabe – ein digitales Angebot für das ganze Oberland ist in Planung. Unternehmen, die in der Broschüre veröffentlicht werden, zahlen eine Bearbeitungsgebühr, die restlichen Kosten von 2000 Euro trägt der jeweilige Landkreis. Beteiligt an der Erstellung waren auch die „Wirtschaftsförderung“ am Landratsamt sowie IHK, Kreishandwerkerschaft, Agentur für Arbeit und die Marketingagentur „Uhl“ in Penzberg mit der Ausarbeitung.

Erhältlich

ist die kostenlose Broschüre bei allen Gemeinden im Landkreis, in den Dienststellen des Landratsamtes, bei der Jobmesse in Weilheim und der Schongauer Ausbildungsmesse, bei der Agentur für Arbeit, der IHK, der Kreishandwerkerschaft sowie unter www.mein-ausbildungskompass.de und www.regionalmanagementwm.de.

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