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Lasst Blumen sprechen: Rosen gab es samt Urkunde für die langjährigen BfW-Mitglieder. Vorsitzender Tillman Wahlefeld (vorn 3. v.l.) sagte „Danke“ für die Treue. 

„bürger für weilheim“  

Bekenntnis zu irgendeiner Verkehrsentlastung

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Weilheim – Ein klares Bekenntnis zu einer Umfahrung gab es von der Führungsriege der „Bürger für Weilheim“ (BfW). In welcher Form, ist erst mal egal.

Ein klares Bekenntnis zu einer Umfahrung in der Kreisstadt: Dies gab es von der politischen Führungsriege der „Bürger für Weilheim“ (BfW) bei der Mitgliederversammlung.

Bürgermeister Markus Loth und Stadtrats-Fraktionschef Dr. Claus Reindl stießen im „Oberbräu“ ins gleiche Horn: „Irgendeine Verkehrsentlastung“ sei nötig, sagte Loth. „Weilheim braucht eine Umfahrung“ ergänzte Reindl. Dass das Thema heiß diskutiert wird – gegen eine Osttrasse hat sich die Bürgerinitiative „Heimat 2030“ gegründet – wollte Loth gar nicht verhehlen. „Mit Straßenbau holt man sich kein Lob.“ Er betonte jedoch, dass die Situation in seiner Stadt „kein Zustand auf Dauer ist“. Konkrete Position bezog Loth nicht. Wichtig sei es gewesen, dass Weilheim beim Verkehrsministerium in den vordringlichen Bedarf rutscht. „Es schaut ganz gut aus“. Aber: „Im besten Fall“ würde es 12 bis 15 Jahre bis zum ersten Spatenstich dauern. Egal, was kommt: „Ich nehme jede Verkehrsentlastung, die ich von staatlicher Seite bekomme.“

Ansonsten blickte der Bürgermeister zufrieden auf das in jüngster Zeit Geleistete. Die Liste reichte vom Gewerbegebiet „Achalaich“ mit Polling, der Sanierung des Stadtwerkegeländes, dem geplanten Busbahnhof bis zur Sanierung des „Pfiffikus“-Kinderhauses. Auch das 40-Jährige der Fußgängerzone wurde erwähnt: Deren Einrichtung sei „ein voller Erfolg“. Aktuell wird eine Ausweitung diskutiert, zuletzt hatte der Verkehrsausschuss einen Grünen-Antrag für ein Ratsbegehren zurückgestellt. Loth hält von einem Bürgerentscheid nicht viel: „Da würde es sich der Stadtrat zu einfach machen.“ Es sei „die verdammte Pflicht“ der gewählten Vertreter zu entscheiden. Eines gab er zu bedenken: „Es ist wichtig, dass die Menschen in die Stadt hineinkommen.“ Eine Lanze brach Loth für den Neubau der Berufsschule: „Das ist wirklich ein Standortvorteil.“

Ebenfalls zufrieden mit dem Geleisteten war Fraktionschef Reindl. Wenn auch die Arbeit im Stadtrat nicht immer leicht sei: „Wir müssen uns Mehrheiten suchen.“

Die BfW gründeten sich 2000, seit März 2015 ist Tillman Wahlefeld der Vorsitzende. Er berichtete von 123 Mitgliedern und diversen Aktivitäten, vom Workshop über die Klausur bis zum Stand auf dem Christkindlmarkt. Aber: „Wir können mehr Werbung für uns machen.“

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