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Abschluss an der Beru fsschule in Weilheim - hier eine Gesellenprüfung bei den Maurern.

Inklusions-Projekt an Berufsschulen

Hilfe für beeinträchtigte Schüler

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Jungen Menschen mit Beeinträchtigung beim Abschluss helfen:  Dieses Ziel verfolgt die Berufsschule in Weilheim mit ihrem Inklusions-Profil. Das Projekt gibt es auch in Peiting und Schongau. 

Landkreis – Im Verbund wollen die drei Schulen auch für beeinträchtigte junge Menschen „die ganze Palette an Ausbildungsberufen bieten“, so Dr. Burkhard Küster, Leiter der Staatlichen Berufsschule Weilheim. Sie hatten sich um das Schulprofil „Inklusion“ gemeinsam beworben. Dieses ist laut Landtagsabgeordnetem Harald Kühn (CSU) eine Würdigung dafür, „dass die Schulen bereits seit Jahren Inklusion erfolgreich umsetzen“.

An der Berufsschule in Weilheim gibt es laut Küster jedes Jahr Schüler, die Probleme haben – sei es, weil es ihnen schwer fällt, sich von der Schule aufs Berufsleben umzustellen, sei es, weil ein Elternteil verstorben ist oder sich die Eltern getrennt haben. „Wir versuchen dann, einen Ausbildungsabbruch zu vermeiden“, sagt Küster.

Ein Schulpsychologe war bisher schon an der Berufsschule Weilheim im Einsatz. Auch Förderunterricht wurde bereits ermöglicht. Doch im jetzt laufenden, ersten Schulhalbjahr soll ein neues Konzept entwickelt werden, wobei die Berufsschule Weilheim, das Staatliche Berufliche Schulzentrum Schongau und die Albert-Schnitter-Schule in Peiting-Herzogsägmühle intensiv zusammenarbeiten sollen. Die Schulleiter haben sich aus diesem Grund bereits getroffen. Ein sechsköpfiges Team (jeweils zwei Lehrer aus jeder Schule), das sich speziell dem Inklusionsprojekt widmet, soll bald erstmals zusammenkommen.

In dem Konzept geht es um Diagnoseverfahren genauso wie um Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler mit besonderen Bedürfnissen. „Wir wollen auch Betriebe unterstützen, wenn sie junge Menschen mit Beeinträchtigungen ausbilden wollen“, nennt Küster als Ziel. Erleichtert wird die Arbeit nach seinen Worten dadurch, dass die Schule in Peiting speziell für Jugendliche mit individuellem Förderbedarf gedacht ist und ihren Erfahrungsschatz einbringen kann.

An der Berufsschule Weilheim gebe es derzeit kaum körperlich beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler, sagt Küster. Das liege an den Fachbereichen, darunter „Metalltechnik“ und „Holztechnik“, in denen viel körperlich gearbeitet wird. Die Inklusionsarbeit konzentriere sich daher besonders auf junge Menschen, die unter sozialen Schwierigkeiten, Lernproblemen, Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Störungen leiden.

In Schongau, so Schulleiter Burkhard Küster, spielten Schüler mit körperlichen Behinderungen dagegen eine größere Rolle. Dort werden etwa künftige Bank-, Großhandels- und Industriekaufleute unterrichtet.

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